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24h-Post- und Paketautomaten erleben Boom im Corona-Jahr 2020

8. April 2021, 11:42 Uhr
Paketautomat der Post am Hauptsitz in Bern (Aufnahme aus dem Jahr 2013).
© KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
Die Möglichkeit, rund um die Uhr Pakete in Empfang zu nehmen oder zu verschicken, ist im Corona-Pandemie-Jahr 2020 so rege genutzt worden, wie nie zuvor. Die Post spricht von einem Boom ihrer My Post 24-Automaten, seit diese Ende 2013 installiert wurden.

Immer mehr Kunden nutzen die Dienstleistungen der Post am liebsten rund um die Uhr, wie die Post in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Schliesslich hätten sich die Gewohnheiten der Bevölkerung verändert, und der Zettel im Briefkasten mit der Überschrift «Abholungseinladung» sei aus der Zeit geraten.

Nach der Einführung der Postautomaten im Jahr 2013 hat die Post deren Anzahl schrittweise erhöht: 2018 auf 94 und Anfang 2021 auf 183 Automaten. Und auch wenn die Post immer weniger Filialen selber betreibe, sei die Zahl der Post-Zugangspunkte seit 2016 gestiegen: von 4200 auf heute rund 4700.

Gleichzeitig hat laut der Post auch die Nutzung der Automaten zugenommen: Hatten die Kunden im Januar 2018 noch rund 25’000 Transaktionen an den Automaten ausgeführt - also Pakete oder Briefe empfangen oder verschickt - waren es allein im Dezember 2020 bereits 220’000 Transaktionen, wie die Post schreibt.

Im Corona-Jahr 2020 ist die Nutzung noch stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Viele hätten sich während des Lockdowns Kleider und andere Waren nach Hause liefern lassen, schreibt die Post. Was nicht gefiel oder passte, hätten die Kunden zurückgeschickt, und zwar immer mehr am My Post 24-Automaten.

Erstmals verschickten die Post-Kunden im vergangenen Jahr via Automaten mehr Pakete als sie in Empfang nahmen. 2020 wurden mit über 930’000 Paket-Retoursendungen via My Post 24 doppelt so viele aufgegeben wie noch 2019, wie die Post schreibt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. April 2021 11:40
aktualisiert: 8. April 2021 11:42