Schweiz

Amherds Familie einigt sich aussergerichtlich mit Mieter

13. Februar 2020, 14:10 Uhr
Der Mietstreit zwischen der Familie Amherd und der Alpiq InTec wurde aussergerichtlich geregelt.
© Keystone
Der Rechtsstreit zwischen der Familie Amherd und einer Tochterfirma der Alpiq ist vom Tisch: Die Parteien haben sich geeinigt. Wie viel die Familie der Bundesrätin bezahlen musste, wird nicht kommuniziert.

(mg) Bundesrätin Viola Amherd ist einen Rechtsstreit los. Eine Erbengemeinschaft der Familie Amherd und die Alpiq InTec haben das Verfahren in einem aussergerichtlichen Vergleich im gegenseitigen Einvernehmen ausgeräumt. Das hat das Walliser Kantonsgericht am Donnerstag mitgeteilt.

Es geht um eine Mietstreitigkeit. Die Tochterfirma der Alpiq zog die Amherds als Vermieter vor Gericht, weil sie angeblich jahrelang zu viel Miete für Geschäftsräumlichkeiten zahlte.

Der Mietvertrag bestand seit 1985, abgeschlossen damals zwischen dem Vater von Viola Amherd und einer Vorgänger-Firma der Alpiq. Der Mietzins betrug gut 7000 Franken pro Monat. Die Alpiq-Tochter machte geltend, dass im Jahr 2005 ein neuer Vertrag vereinbart worden sei: Nur noch gut 4300 Franken Miete. Die Amherd-Erben bestreiten dies: Es sei nie ein rechtsgültiger neuer Vertrag zustande gekommen.

Eine Viertelmillion wurde gefordert

Das Bezirks­gericht von Brig gab der Alpiq InTec recht und verurteilte die Amherds zu einer Zahlung in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken. Dagegen gingen die Vermieter in Berufung und haben sich nun mit der Alpiq InTec aussergerichtlich geeinigt und das Verfahren wurde eingestellt.

Dazu wurde eine Teilzahlung an die Klägerin geleistet. Über die Höhe gibt das Kantonsgericht keine Auskunft. Insgesamt hatte die Alpiq InTec eine Viertelmillion Franken zurückgefordert.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 13. Februar 2020 13:32
aktualisiert: 13. Februar 2020 14:10