Schweiz

Aufruf zum Verzicht auf Halloween-Rundgänge und Parties

29. Oktober 2020, 16:56 Uhr
Im Kanton Solothurn darf ab Freitag in Shishabars nicht mehr gepafft werden. (Symbolbild)
© Keystone
Der Kanton Solothurn führt zum Teil strengere Schutzmassnahmen als der Bund ein. Zudem sollen die Spitäler die Zahl der Intensivbetten erhöhen.

(dpo) Bei Veranstaltungen im Kanton Solothurn sind ab Freitag maximal 30 Personen zugelassen, wobei Personal und Helfer nicht dazugezählt werden. Auf Bundesebene sind höchstens 50 Personen erlaubt. Nebst den vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen schliesst Solothurn alle Shishabars und Erotik- sowie Sexbetriebe, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilt.

Wenn in urbanen Zentren und Dorfkernen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht mehr eingehalten werden kann, dürfen Ansammlungen höchstens fünf Personen zählen. Zwischen den verschiedenen Gruppen gilt ausserdem ein Mindestabstand von drei Metern, heisst es weiter.

Zahl der Spitalbetten erhöht

Das Departement des Innern hat die Solothurner Spitäler zudem angewiesen, die Zahl der Intensivbetten mit Beatmungsgeräten von aktuell 14 auf 25 zu erhöhen. «Die Lage im Kanton erfordert es, dass wir an diesen Punkten festhalten», lässt sich Susanne Schaffner, Vorsteherin des Departementes des Innern, in der Mitteilung zitieren. Die Massnahmen in Solothurn gelten längstens bis zum 31. Januar 2021.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 29. Oktober 2020 14:17
aktualisiert: 29. Oktober 2020 16:56