Frauenrechte

Baslerinnen übernehmen Präsidium des feministischen Frauenverbands

7. Januar 2020, 11:08 Uhr
Annemarie Heiniger übernimmt mit Ursula Nakamura-Stoecklin (Mitte) für drei Jahre das Präsidium des Schweizerischen Verbands für Frauenrechte.
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Der Schweizerische Verband für Frauenrechte wählt für die kommenden drei Jahre ein neues Co-Präsidium.

Der Schweizerische Verband für Frauenrechte (SVF) hat ein neues Co-Präsidium. Per 2020 hat der Verein Frauenrechte beider Basel für die kommenden drei Jahre das Präsidium des nationalen Verbands übernommen, teilt der SVF am Dienstag mit. Neue Co-Präsidentinnen sind Annemarie Heiniger und Ursula Nakamura-Stoecklin, die auch im kantonalen Vorstand aktiv sind. Die letzten drei Jahre oblag das nationale Präsidium turnusgemäss der SVF-Sektion Neuenburg.

Im Mittelpunkt der Arbeit werde weiterhin das Engagement für die Rechte der Frauen und eine konsequente Gleichstellungspolitik stehen, schreibt der feministische Frauendachverband. Denn noch bleibe «vieles zu tun, bis die gleichen Rechte von Männern und Frauen in der Schweiz umgesetzt sind».

Dem SVF gehören nebst der Basler und Neuenburger Sektion auch eine in der Waadt an. Mitglied sind auch die Frauenzentralen Appenzell Innerrhoden und St. Gallen oder der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter. Die Wurzeln des Dachverbands liegen in der Frauenstimmrechtsbewegung. Gegründet worden ist der SFV 1909 als Schweizerischer Verband für Frauenstimmrecht von Arbeiterinnen und bürgerlichen Frauenrechtlerinnen.

(sat)

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 7. Januar 2020 10:57
aktualisiert: 7. Januar 2020 11:08