Bellende Schlangen brauchen ein Billett

Vanessa Kobelt, 19. Juli 2017, 08:29 Uhr
Schlangen dürfen im Zug mitgeführt werden. (Symbolbild)
Schlangen dürfen im Zug mitgeführt werden. (Symbolbild)
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Mit viel Humor hat die Südostbahn auf den Tweet eines Passagiers reagiert, der seine Schlange im Zug transportierte. Der Passagier wollte wissen, wie viel ein Billet für sein Haustier kostet.

Screenshot Twitter
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Die SOB provozieren

Der Tweet kommt von Roland Maag aus Wädenswil, einem begeisterten Schlangenbesitzer. Er hatte für seine Tochter eine Schlange bei einem Züchter in Einsiedeln reserviert und entschied sich, diese mit dem Zug abzuholen.

«Da ich selbst beim öffentlichen Verkehr arbeite, wollte ich die Kollegen bei der Südostbahn etwas provozieren, um herauszufinden, wie schlagfertig sie in den sozialen Medien sind.»

Nicht schlecht staunte Roland Maag, als prompt eine kecke Antwort von der SOB kam. «Mein Tweet zielte darauf ab, dass Hunde ab einer gewissen Grösse ein Billet brauchen. Die SOB hat das super aufgenommen, ich fand die Antwort mit dem Bellen richtig witzig», sagt Roland Maag.

Tiere im Handgepäck

Laut Ursel Kälin, Mediensprecherin der Schweizerischen Südostbahn, dürfen kleine Hunde bis 30 Zentimeter Schulterhöhe sowie Katzen, Kaninchen, Vögel und kleine zahme Tiere als Handgepäck in die Personenwagen mitgenommen werden. Grössere Tiere müssen ein Billet lösen.

«Wichtig dabei: Die Tiere müssen in Käfigen, Körben oder anderen geeignete Behältern verstaut sein», sagt Ursel Kälin. «Ausserdem dürfen die Tiere während der Fahrt nicht herausgenommen werden.» Ansonsten muss für das Tier bezahlt werden.

Dies gilt alles nur, wenn die Tiere die anderen Fahrgäste nicht gefährden oder belästigen. Hat jedoch einer der Mitfahrenden ein Problem damit, entscheidet das Personal über den Transport des Tieres.

Vanessa Kobelt
Quelle: kov
veröffentlicht: 18. Juli 2017 12:09
aktualisiert: 19. Juli 2017 08:29