Schweiz

Betrug mit Covid-Krediten: 47-jähriger Italiener im Tessin verhaftet

3. Juli 2020, 11:35 Uhr
Ein 47-jähriger Italiener hat sich mutmasslich 600'000 Franken mittels Corona-Krediten erschlichen. (Symbolbild)
© Keystone
Die Kantonspolizei Tessin hat einen italienischen Staatsbürger verhaftet. Gegen den Mann wird unter anderem wegen Betrug, Urkundenfälschung, und Geldwäsche im Zusammenhang mit Corona-Krediten ermittelt.

Der in Lugano wohnhafte Italiener wird verdächtigt, falsche Angaben gemacht zu haben, um zwei vom Bund garantierte Covid-19-Kredite in der Höhe von insgesamt über 600'000 Franken zu erhalten. Der 47-jährige Mann hat das Geld mutmasslich für Zwecke ausserhalb der geltenden Covid-19-Verordnung verwendet, schreiben die Tessiner Sicherheitsdirektion und die Kantonspolizei in einer Mitteilung vom Freitag. Bereits Ende Mai kam es im Kanton Waadt zu mehreren Festnahmen wegen angeblichen Betrugs mit Corona-Krediten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den mutmasslichen Täter wegen Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäsche und ungetreue Geschäftsbesorgung. Da die Untersuchung laut Mitteilung noch nicht abgeschlossen ist, sind keine weiteren Einzelheiten veröffentlicht worden.

(dpo)

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 3. Juli 2020 11:30
aktualisiert: 3. Juli 2020 11:35