Bund beanstandet jedes siebte Elektrogerät

14. Mai 2018, 11:07 Uhr
Für Ladegeräte musste 2017 besonders oft ein Verkaufsverbot ausgesprochen werden. (Symbolbild)
Für Ladegeräte musste 2017 besonders oft ein Verkaufsverbot ausgesprochen werden. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Das Eidgenössische Starkstrominspektorat (Esti) hat im vergangenen Jahr 14 Prozent aller kontrollierten Elektrogeräte beanstandet. Für 108 Produkte wurde der Verkauf verboten und für 16 ein Rückruf und Sicherheitsinformationen öffentlich aufgeschaltet.

Von den insgesamt 1555 überprüften Elektroprodukten wiesen 217 Mängel auf, wie das Esti am Montag mitteilte. Damit war 2017 wie bereits im Vorjahr jedes siebte Elektrogerät mangelhaft. Bei 117 Erzeugnissen hat das Esti sicherheitstechnische Mängel gefunden.

Besonders betroffen waren portable Haushaltsgeräte, Stecker und Adapter, Zeitschaltuhren, Akkus und Ladegeräte von Laptops und Smartphones sowie verschiedene Geräte mit unsicheren oder unzulässigen Steckern. In 23 Fällen haben die Hersteller und die Händler ihre Produkte vom Markt genommen.

Das Esti rät zur Vorsicht bei Online-Einkäufen von sehr preisgünstigen elektrischen Geräten direkt aus Fernost. Häufig seien solche Geräte Nachahmer-Produkte, welche bei längerem Gebrauch unsicher werden können.

Beim Kauf von elektrischen Geräten empfiehlt das Esti, auf Anbieter mit einem erreichbaren und kompetenten Kundendienst in der Schweiz zu setzen und auf aussagekräftige Bedienungsanleitungen sowie auf dem Produkt angebrachte Prüfzeichen zu achten.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 14. Mai 2018 10:48
aktualisiert: 14. Mai 2018 11:07