Desksharing statt Einzelbüro

Bundesrat verordnet Beamten kollektive Büroarbeitsplätze

18. Dezember 2020, 14:13 Uhr
Das Gegenteil von fest zugewiesenen Büroarbeitsplätzen: Desksharing (Symbolbild)
© Keystone
Die Bundesverwaltung soll von fest zugewiesenen Arbeitsplätzen wegkommen. Die Landesregierung erhofft sich davon eine bessere Nutzung der Büroflächen des Bundes.

(dpo) Mobil-flexibles Arbeiten lautet das Gebot der Stunde in der Arbeitswelt. Mitarbeitende sollen also an verschiedenen Orten innerhalb und ausserhalb des Unternehmens arbeiten können. Dies fördern soll unter anderem das sogenannte Desksharing, also die Einführung von kollektiven Arbeitsplätzen. Dazu hat sich nun im Grundsatz auch der Bundesrat entschieden.

Konkret will die Landesregierung in der Bundesverwaltung künftig grundsätzlich auf fest zugewiesene Arbeitsplätze und damit auf Einzelbüros verzichten. Der Bundesrat hat am Freitag ein entsprechendes Konzept gutgeheissen. Damit soll eine zeitgemässe Büroumgebung für die Mitarbeitenden des Bundes geschaffen und die zur Verfügung stehende Fläche besser genutzt werden, wie es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Bauten und Logistik (BBL) heisst.

Mehr Platz für Ruheräume

Der so gewonnene Platz könne dann anderweitig genutzt werden, zum Beispiel für Ruheräume, Sport- und Verpflegungsangebote, heisst es weiter. Gemäss Bund hat das wiederum einen positiven Effekt auf die Motivation der Mitarbeitenden.

Doch wie verträgt sich die Idee von Desksharing mit einer Pandemie? Das BBL versichert in seiner Mitteilung: Das Standard-Schutzkonzept für Büroarbeitsplätze bezüglich Hygiene, Abstände und Reinigung sei berücksichtigt worden.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 18. Dezember 2020 14:13
aktualisiert: 18. Dezember 2020 14:13