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Schweiz

Cassis eröffnet in Genf die internationale Afghanistankonferenz

24. November 2020, 14:32 Uhr
Aussenminister Ignazio Cassis hat in Genf die Afghanistankonferenz eröffnet. Die Geberländer – darunter auch die Schweiz – legen dabei fest, welche Mittel sie dem Land zur Verfügung stellen wollen.
Im persönlichen Gespräch: Bundesrat Ignazio Cassis und der afghanische Finanzminister Abdul Hadi Arghandiwal am Dienstag in Genf.
© Keystone

(wap) Physisch präsent seien wegen der Pandemie neben Bundesrat Ignazio Cassis nur die Vertreter Afghanistans und Finnlands gewesen, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Dienstag mit. Der Schweizer Aussenminister habe die Gelegenheit zudem für bilaterale Gespräche mit seinen finnischen und afghanischen Amtskollegen Pekka Haavisto und Mohammed Haneef Atmar genutzt.

Die Konferenz bringt alle vier Jahre die wichtigsten Geberländer des Krisenlandes zusammen, um zu besprechen, welche Mittel Afghanistan zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Schweiz will sich demnach im Zeitraum 2021-2024 mit 104 Millionen Franken in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Landwirtschaft und Bildung engagieren, schreibt das EDA. Dies entspreche dem finanziellen Engagement der letzten Vierjahresperiode.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 24. November 2020 13:43
aktualisiert: 24. November 2020 14:32