Anzeige
Banken

Cembra und Migros beenden Zusammenarbeit bei Kreditkarte

23. August 2021, 10:19 Uhr
Die Konsumkreditbank Cembra und die Migros gehen bei den Kreditkarten getrennte Wege. So wird die 15-jährige Partnerschaft bei der Herausgabe der Cumulus-Kreditkarte per Ende Juni 2022 beendet. Cembra geht daher von einem deutlichen Gewinnrückgang aus.
Die Konsumkreditbank Cembra wird künftig nicht mehr die Cumulus-Kreditkarte der Migros ausgeben. (Archivbild)
© KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

Die Cumulus-Kreditkarte wird ab Juli 2022 von der Migros-Bank angeboten, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit. Es sei strategisch naheliegend, die Kreditkarte gemeinsam mit der eigenen Bank anzubieten, schrieb die Migros. Für die bestehenden Kunden ändere sich vorerst nichts und ihnen soll zu einem späteren Zeitpunkt ein neues Angebot unterbreitet werden.

Das Ende der langjährigen Zusammenarbeit trifft die Cembra Money Bank hart: So dürfte der Reingewinn ab 2022 vorübergehend um 10 bis 15 Prozent tiefer ausfallen als geplant, erklärte das Institut. Mittelfristig könne dies aber durch «geeignete Massnahmen» kompensiert werden.

Die mittelfristige Zielsetzung bleibe denn auch weiter in Kraft, heisst es. So erwartet Cembra eine Eigenkapitalrendite von über 15 Prozent, dabei sollen 60 bis 70 Prozent als Dividende ausgeschüttet werden.

Quelle: sda
veröffentlicht: 23. August 2021 09:15
aktualisiert: 23. August 2021 10:19