Drogenhandel

Deutscher Zoll entdeckt bei Einreise aus Schweiz 17 Kilo Drogen

7. Juni 2022, 10:02 Uhr
Zöllner des deutschen Hauptzollamts Singen haben bei einem aus der Schweiz eingereisten Holländer zwölf Kilogramm Marihuana und fünf Kilogramm Cannabispaste gefunden. Die Drogen waren in einem speziell hergerichteten Hohlraum in einem Bretterstapel versteckt.
Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, dass sich in diesem Holzstapel 17 Kilogramm Drogen befinden.
© Hauptzollamt Singen

Der 24-jährige Mann aus den Niederlanden gab gegenüber den Zöllnern an, dass er gerade aus der Schweiz eingereist sei und keine anmeldepflichtigen Waren oder Betäubungsmittel mit sich führe, wie das Hauptzollamt Singen am Dienstag mitteilte. Er habe in der Schweiz lediglich seine kranke Grossmutter besucht.

Bei der Kontrolle des Kastenwagens hätten die Zöllner auf der Ladefläche einen Stapel mit Holzbrettern und Dämmmaterial gesehen. Der Mann habe angegeben, das Material bereits aus den Niederlanden mitgebracht zu haben.

Obwohl er auf die Kontrolleure einen ruhigen Eindruck gemacht habe, entschieden sie sich zu einer genaueren Kontrolle der Ladung. Als die Zöllner die oberste Bretterreihe des Stapels entfernt hätten, sei das speziell hergerichtete Versteck mit einem Hohlraum zum Vorschein gekommen. Zu der Kontrolle kam es bereits am 8. April, informiert wurde aber erst am Dienstag darüber.

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. Juni 2022 10:02
aktualisiert: 7. Juni 2022 10:02
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