Eritreer in Gipf-Oberfrick AG von Landsmann erstochen

12. April 2018, 11:50 Uhr
In Gipf-Oberfrick AG ist ein Eritreer von einem Landsmann erstochen worden. Über die Hintergründe der Tat kann die Kantonspolizei Aargau vorerst noch keine weiteren Angaben machen. (Symbolbild)
In Gipf-Oberfrick AG ist ein Eritreer von einem Landsmann erstochen worden. Über die Hintergründe der Tat kann die Kantonspolizei Aargau vorerst noch keine weiteren Angaben machen. (Symbolbild)
© Keystone/URS FLUEELER
In einem Mehrfamilienhaus in Gipf-Oberfrick AG ist am Mittwochabend ein 46-jähriger Eritreer von einem 26-jährigen Landsmann nach einem Streit mit einem Messer erstochen worden. Der Täter konnte festgenommen werden.

Die Tat ereignete sich laut Polizeiangaben am frühen Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus. Ein Hausbewohner bemerkte das Blut und alarmierte um 19.30 Uhr die Polizei. Diese fand im Keller einen leblosen Mann. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod feststellen.

Der Tote wies verschiedene schwere Verletzungen auf, welche mutmasslich von einem Messer herrührten. Er konnte später als 46-jähriger Eritreer identifiziert werden. Die Kantonspolizei Aargau leitete daraufhin Abklärungen ein und nahm die Fahndung nach der noch unbekannten Täterschaft auf.

Zur gleichen Zeit meldete sich ein Mann mit Handverletzungen beim Spital Laufenburg. Wie sich zeigte, handelte es sich bei ihm um den mutmasslichen Täter. Der 26-jährige Eritreer wurde nach der ärztlichen Behandlung festgenommen und inhaftiert.

Opfer und Täter bewohnten je ein Zimmer im Mehrfamilienhaus. Einer lebte mit einer Jahresaufenthaltsbewilligung, der andere unter dem Status der vorläufigen Aufnahme in der Schweiz.

Das Motiv und die Hintergründe der Bluttat sind noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau sind im Gange.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 12. April 2018 09:32
aktualisiert: 12. April 2018 11:50