FDP debattiert über Umwelt- und Klimapolitik

22. Juni 2019, 06:44 Uhr
FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi lädt die Delegierten zur Versammlung nach Zürich-Altstetten ein. Wichtigstes Traktandum ist das Positionspapier zu Umwelt und Klima. (Archivbild)
FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi lädt die Delegierten zur Versammlung nach Zürich-Altstetten ein. Wichtigstes Traktandum ist das Positionspapier zu Umwelt und Klima. (Archivbild)
© KEYSTONE/PETER KLAUNZER
An der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz am Samstag in Zürich-Altstetten werden hitzige Diskussionen erwartet: Verabschiedet wird das Positionspapier zu Klima- und Umweltpolitik.

Für Diskussionen sorgen werden unter anderem eine Lenkungsabgabe auf Diesel und Benzin sowie die Forderung nach Grenzwerten für Stickoxide. Thematisiert werden auch eine Flugticket-Abgabe sowie die Atom-Energie.

Das Positionspapier «Freisinnige Umwelt- und Klimapolitik: Liberale Lösungen nahe beim Menschen» wurde von der Parteispitze aufgrund einer Basisbefragung erstellt und im Mai präsentiert.

Es gliedert sich in die vier Themenbereiche Natur, Wohnen, Arbeit/Bildung und Verkehr. Für jeden Bereich werden Verbesserungen vorgeschlagen, die durch Eigenverantwortung, Lenkung und im Notfall Restriktionen erreicht werden sollen.

Wie Parteipräsidentin Petra Gössi in der Einladung an die Delegierten schreibt, ist unbestritten, «dass der Klimawandel und die schwindende Artenvielfalt eine grosse Herausforderung sind». Man müsse heutigen und künftigen Generationen die Lebensgrundlagen in einer intakten Umwelt sichern.

Erreicht werde dies mit Innovation, Fortschritt und guten Rahmenbedingungen, nicht mit starrer Verbotspolitik. Denn kluge Umweltpolitik sei eine Chance für Gesellschaft und Wirtschaft, schreibt die Parteipräsidentin weiter.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 22. Juni 2019 05:00
aktualisiert: 22. Juni 2019 06:44