Galeristensohn zu 12,5 Jahren verurteilt

9. August 2017, 14:57 Uhr
Die brutale Tat geschah im Dezember 2014 in Küsnacht an der Zürcher Goldküste: Der Täter muss unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung 12,5 Jahre ins Gefängnis.
Die brutale Tat geschah im Dezember 2014 in Küsnacht an der Zürcher Goldküste: Der Täter muss unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung 12,5 Jahre ins Gefängnis.
© KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA
Das Bezirksgericht Meilen hat den heute 32-jährigen Kunsthändlersohn, der 2014 im Drogenrausch einen Freund erschlug, wegen vorsätzlicher Tötung, Vergewaltigung und weiterer Delikte zu zwölfeinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Der Staatsanwalt forderte laut «20 Minuten» maximal 16 Jahre Haft und eine ambulante Therapie. Ein grausamer Fall: Dem 32-jährigen V. wird vorgeworfen, am 30. Dezember 2014 in der Villa seiner Eltern in Küsnacht an der Goldküste seinen 23-jährigen Kollegen F. mit massiver Gewalt getötet zu haben. Der Täter war zugedröhnt mit im Kokain und Ketamin. Über 50 Fleischwunden hatte das Opfer am Kopf – und in seinem Rachen steckte eine Kerze.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 9. August 2017 14:10
aktualisiert: 9. August 2017 14:57