Wetter

Gewitterfront mit Hagelschlag zieht über das Mittelland

5. Juni 2022, 09:40 Uhr
In den Kantonen Freiburg, Bern und Aargau sind in der Nacht auf Pfingsten heftige Gewitter hinweg gezogen. Die Gewitter wurden stellenweise von Hagel begleitet. Nun ziehen die Gewitterzellen in die Kantone Zug, Zürich und Schaffhausen weiter.

Die Gewitter fielen zwar heftig aus. Zu grösseren Schäden ist es aber allem Anschein nach nicht gekommen. Eine Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bei der Kantonspolizei Bern hat ergeben, dass es keine besonderen Einsätze oder Telefonate gab. Auch bei der Kantonspolizei Aargau gab es bisher keine Meldungen über Schäden, wie sie auf Anfrage von ArgoviaToday mitteilt. 

Hagelsturm im Luzerner Hinterland

Die Gewitterzellen zogen im Laufe des Morgens weiter in Richtung Ostschweiz, schreibt Meteonews. Tagsüber werde es auch in den übrigen Regionen der Schweiz gewitterhaft. Lokal sei mit Starkregen, Hagel und Sturm zu rechnen, schreibt Meteonews. 

Laut SRF Meteo kam es im Luzerner Hinterland zu einem Hagelsturm. Die Messstation in Egolzwil registrierte 17 Millimeter Regen in nur 10 Minuten sowie eine Orkanböe von 133 Kilometern pro Stunde.

Bereits tausende Blitze gezählt

Bis 7 Uhr wurden laut Meteonews ausserdem bereits mehr als 4500 Blitze verzeichnet, allein mehr als 1800 im Kanton Bern. Das sind bereits mehr Blitze als am letzten Freitag, als ebenfalls starke Gewitter erwartet wurden. Heute kommen nun tagsüber  noch einige Tausend Blitze dazu, schreibt Meteonews.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. Juni 2022 06:17
aktualisiert: 5. Juni 2022 09:40
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