Schweiz

«Hier im Thurgau» – Albert Rösti sorgt mit Kantons-Verwechslung für Lacher

Bundesrat in Holziken

«Hier im Thurgau» – Albert Rösti sorgt mit Kantons-Verwechslung für Lacher

19.05.2023, 10:02 Uhr
· Online seit 18.05.2023, 20:26 Uhr
Der SVP-Bundesrat war an einer Veranstaltung in der Gemeinde Holziken zu Gast. Dort sollte über ernste Themen gesprochen werden. Trotzdem sorgte Albert Rösti für viel Gelächter im Saal.

Quelle: Tele M1

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«Er ist halt ein Berner, da geht das ein wenig länger» – angespannt wartet die SVP-Parteisekretärin Barbara Borer-Mathys auf den verspäteten Bundesrat. Dann taucht er aber zur Erleichterung von Borer-Mathrys tatsächlich doch noch auf.

Thurgau statt Aargau

In der SVP-Hochburg Holziken, in der rund ein Drittel der stimmberechtigten Wählerschaft der SVP anhängt, hat Albert Rösti fast schon ein Heimspiel und fühlt sich pudelwohl. Dabei ist er beinahe schon zu entspannt, denn ihm unterläuft ein pikanter Fauxpas: «Eine grössere Ehre könnte mir hier im Thurgau nicht zuteilwerden.» Damit sorgt er schon bei der Begrüssung für Gelächter im Saal.

Den verzeihen ihm die rund 400 Anwesenden in der Mehrzweckhalle in Holziken jedoch schnell. Dementsprechend einseitig fallen die Reaktionen auf seinen Besuch aus. Der Konsens: «Er ist sehr sympathisch rüber gekommen.»

Nur erneuerbare Energien helfen

So wird es auch nicht wirklich ernst, wenn es eigentlich um ernste Themen gehen sollte. Auf die Ankündigung, dass man dringend über das Thema Klimaschutzgesetz sprechen müsse, meint Rösti nur salopp: «Das habe ich befürchtet.» Ausgerechnet er als ehemaliger Öl-Lobbyist muss diese Thematik nun verteidigen. Trotzdem rechnet er mit Rückendeckung seiner Partei: «Ich glaube, die Menschen können meine Rolle als Bundesrat einordnen.»

Dann wird Rösti doch noch einmal ernst: «Aus der drohenden Strommangellage heraus kommen wir tatsächlich nur mit Hilfe von erneuerbaren Energien.» Diese Erkenntnis kommt nicht bei allen gleich gut an. Aber auch hier hat man irgendwann einen Konsens gefunden: Man müsse es irgendwann einfach akzeptieren.

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(ben.)

veröffentlicht: 18. Mai 2023 20:26
aktualisiert: 19. Mai 2023 10:02
Quelle: Tele M1

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