Schweiz

Infektiologe: «Von einer Endemie zu sprechen, wäre definitiv verfrüht»

18. Januar 2022, 10:42 Uhr
Die Schweiz befindet sich mitten in der gefürchteten Omikron-Welle. Während der Gesundheitsminister Alain Berset die Corona-Variante mit einer Grippe vergleicht, zeigen Experten lediglich vorsichtigen Optimismus. Im «TalkTäglich» haben Jan Fehr, Epidemiologe an der Universität Zürich und Thomas Steffen, ehemaliger Basler Kantonsarzt, zur aktuellen Corona-Situation Stellung genommen und mögliche Szenarien für die Zukunft aufgezeigt.
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Quelle: TalkTäglich

«Von einer Endemie zu sprechen, wäre definitiv verfrüht», sagt Jan Fehr, Epidemiologe an der Universität Zürich, im «TalkTäglich». Trotzdem seien wir mittlerweile schon besser aufgestellt als zum Beispiel noch vor einem Jahr. «Wir sind jetzt definitiv besser aufgestellt, wenn zum Beispiel wieder eine neue Variante auftauchen sollte.»

Für den ehemaligen Basler Kantonsarzt Thomas Steffen deute derzeit alles daraufhin, dass wir in zwei bis drei Wochen den Höchststand an Infektionen erreichen werden. «Wir müssen den Abschwung nutzen und unser System so bauen, dass wir gut in den Frühling kommen. Das heisst: Wir werden gewisse Massnahmen und aber auch den Überblick behalten müssen.»

Die ganze Sendung «TalkTäglich» kannst du hier anschauen: 

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Quelle: TeleZüri

(red.)

Quelle: CH Media Video Unit
veröffentlicht: 18. Januar 2022 10:45
aktualisiert: 18. Januar 2022 10:45
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