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Ja zur Energiestrategie

René Rödiger, 21. Mai 2017, 15:18 Uhr
Die Energiestrategie 2050 wird wohl angenommen. Teufen spricht sich gegen ein Kurz-Tunnel aus und Berg SG sagt Ja zur Erweiterung des Schulhauses. Alle Resultate aus dem FM1-Land findest du hier.
Die Schweizer stellen sich hinter die Energiestrategie des Bundesrates.
© KEYSTONE/Walter Bieri

Im Kanton Graubünden sind alle Gemeinden ausgezählt. Bei einer Stimmbeteiligung von 38,77 Prozent sagen 58,74 Prozent Ja zur Energiestrategie 2050. Die gfs.bern erwartet einen Ja-Anteil von über 55 Prozent.

In Appenzell Ausserrhoden haben 9323 Personen Ja zur Energiestrategie gesagt (53,8 Prozent), die Stimmbeteiligung lag bei 44,9 Prozent. In St.Gallen die Stimmberechtigten mit 52,22 Prozent Ja zum Energiegesetz. Mit 51,33 Prozent Ja sagen die Thurgauer.

Appenzell Innerrhoden sagt mit 56,01 Prozent Ja zur Energiestrategie, die Stimmbeteiligung liegt bei 35,8 Prozent.

Damit dürfen keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut werden, die bestehenden AKW werden nur noch so lange weiterlaufen, wie sie als sicher eingestuft werden. Zudem wird die Schweiz auf erneuerbare Energie setzen.

In der Gemeinde Teufen ist der Bau eines Kurz-Tunnels zwischen Bahnhof und Schützengarten abgelehnt worden. Bei einer Stimmbeteiligung von 64,96 Prozent sagten 1279 Personen Ja und 1648 Nein.

Die geplante Verbindung der Skigebiete von Andermatt-Sedrun und Disentis im Bündner Oberland hat das grüne Licht vom Souverän. Nach Disentis haben nun auch die Stimmberechtigten von Tujetsch, zu dem Sedrun gehört, der Skigebietsverbindung zugestimmt.

In der Gemeinde Berg SG sagen die Stimmberechtigten im dritten Anlauf Ja zur Erweiterung und Teilsanierung des Primarschulhauses Brühl.

Die neue Gesamtsportanlage im Rietwis kann gebaut werden. Wattwil sagt mit 90,7 Prozent Ja zur Vorlage. Damit kann der «Campus Wattwil» geplant werden. «Die Wattwilerinnen und Wattwiler haben ein starkes Signal für die Kantonsschule Wattwil gesetzt. Nun liegt der Ball beim Kanton», sagt Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner.

In Rapperswil-Jona wurde Ulrich Dobler in den Stadtrat gewählt. Er erreichte das absolute Mehr deutlich mit 3650 Stimmen.

(red.)

René Rödiger
veröffentlicht: 21. Mai 2017 11:57
aktualisiert: 21. Mai 2017 15:18