Skisport

Kanton Bern vervierfacht Beiträge an das Lauberhornrennen

14. Dezember 2020, 08:59 Uhr
Neben dem Kanton Bern hat auch die Gemeinde Lauterbrunnen die Beiträge an das Rennen aufgestockt. (Archivbild)
© Keystone
Die Ski-Weltcuprennen in Adelboden und Wengen erhalten 2021 deutlich mehr Geld vom Kanton. Die Beiträge an das Lauberhornrennen werden gar vervierfacht.

(wap) Die Bernische Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion hat die Beiträge an die Ski-Weltcuprennen festgelegt, die 2021 im Berner Oberland stattfinden sollen. Der Beitrag an das Lauberhornrennen in Wengen wird dabei vervierfacht: Statt wie in diesem Jahr 50'000 Franken werden 200'000 Franken gesprochen. Auch die Beiträge an das Rennen in Adelboden werden erhöht: Von 100'000 auf 170'000 Franken. Dies ist einer am Montag veröffentlichten Mitteilung der Kantonsverwaltung zu entnehmen. Die Rennen hätten 2021 wegen der Pandemie deutlich kleinere Budgets.

«Die Beiträge des Kantons decken einen grossen Teil des Defizits nach Abzug aller verfügbaren finanziellen Mittel und Drittkonten», heisst es in der Mitteilung. Die beiden Rennen haben zuvor schon von den Standortgemeinden Hilfe zugesichert bekommen. So hat die Gemeinde Lauterbrunnen den Beitrag von 50'000 auf 125'000 Franken erhöht, wovon 25'000 Franken aus von der Gemeinde erbrachten, aber nicht verrechneten Leistungen beruhen.

In Adelboden hat die Gemeindeversammlung den Beitrag von 40'000 auf 100'000 Franken erhöht. Laut einer Mitteilung der Gemeinde zahlen die Gemeinde, die Bahnbetreiber und die Tourismusorganisation damit zusammen künftig maximal 400'000 Franken an die jährlichen Rennen am Chuenisbärgli.

Seit Anfang Jahr laufen verschiedene Projekte, um die Ski-Weltcup Adelboden AG finanziell zu sanieren. Ebenfalls Anfang Jahr waren finanzielle Sorgen der zweiten Ski-Weltcup-Rennen im Berner Oberland in Wengen bekannt geworden. Darauf wollte Swiss Ski das «Lauberhorn» aus dem Weltcup-Kalender streichen. Erst bei einem Krisengipfel in Bern im Mai konnte man sich schliesslich unter Vermittlung von Sportministerin Viola Amherd «einvernehmlich einigen», wie es hiess.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 14. Dezember 2020 08:52
aktualisiert: 14. Dezember 2020 08:59