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Schweiz

Konsumenten sollen wissen, wie geschlachtet wurde

24. Januar 2020, 18:45 Uhr
Die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur lehnt eine Sonderkennzeichnung von Koscher- und Halal-Fleisch ab. Sie will aber eine generelle Deklarationspflicht.
Halal-Metzgerei in Bosnien-Herzegowina .
© Foto: Keystone

(wap) Eine parlamentarische Initiative hatte verlangt, dass Halalfleisch von Tieren, die ohne Betäubung geschlachtet wurden, besonders deklariert werden soll. Nachdem die Antworten in der Vernehmlassung mehrheitlich negativ ausgefallen sind, hat die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur die Initiative am Freitag abgelehnt. Die Deklaration wecke falsche Erwartungen, so die Kmomission.

Sie beauftragt den Bundesrat nun, das Lebensmittelrecht so anzupassen, dass bei allem Fleisch die Schlachtmethode angegeben wird. Da das aktuelle Lebensmittelrecht bereits die Rückverfolgbarkeit vorschreibe, sei dies relativ einfach durchzusetzen und stehe auch nicht im Widerspruch zu europäischen Normen.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 24. Januar 2020 18:39
aktualisiert: 24. Januar 2020 18:45