Luzern

Mit Drogen die AHV aufgebessert: Dealer-Rentnerin verurteilt

24. Juli 2020, 08:23 Uhr
Eine Rentnerin finanzierte ihren Lebensunterhalt mit Drogenhandel. (Symbolbild)
© KEYSTONE/AP/ALEX BRANDON
Eine Luzerner Rentnerin hat ihre AHV-Rente mit dem Verkauf von Drogen aufpoliert. Das Luzerner Kriminalgericht verurteilte die 68-Jährige nun wegen mehrfacher Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 16 Monaten auf Bewährung.

Die ältere Frau verdiente sich in den vergangenen Jahren mit dem Verkauf von 15 Kilo Marihuana bis zu 70'000 Franken dazu. Die Taten reichen bis ins Jahr 2014 zurück. Dabei baute sie ihr Sortiment immer mehr aus. LSD, Ecstasy und Kokain konnte man bei der Rentnerin beziehen. Die Drogen, die sie von verschiedenen Lieferanten kaufte, liess sie sich direkt in ihre Wohnung an der Baselstrasse in Luzern liefern. Dort machte sie dann kleine Portionen daraus verkaufte diese weiter.

Gewinn von 54'000 Franken

Das Gericht wirft der Beschuldigten vor, reichlich kriminelle Energie zu besitzen. So sei sie bereits vor ihrer Pensionierung keiner rechtmässigen Arbeit mehr nachgegangen. Mit dem Verkauf von Betäubungsmitteln habe sie ihren Lebensunterhalt verdient. Der Gewinn durch den Handel mit Marihuana beläuft sich auf 54'000 Franken.

Rentnerin ist geständig

Die Rentnerin verhielt sich von Beginn an kooperativ. Sie hat die Taten gestanden und beteuert, sie zu bereuen. Das Urteil ist rechtskräftig.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. Juli 2020 06:15
aktualisiert: 24. Juli 2020 08:23