Nachhaltige Lösungen am Klimafestival

3. August 2019, 18:16 Uhr
Kilmafestival auf der Hardturmbrache in Zürich: Besucherinnen und Besucher schauen bei einem Konzern zu.
Kilmafestival auf der Hardturmbrache in Zürich: Besucherinnen und Besucher schauen bei einem Konzern zu.
© KEYSTONE/MELANIE DUCHENE
In Zürich hat am Samstag das erste Klimafestival der Schweiz begonnen. Mit dem zweitägigen Anlass will die Klimastreikbewegung aufzeigen, wie die von ihr geforderte nachhaltige Zukunft aussehen könnte.

Das von den vorwiegend jungen Klimastreikerinnen und Klimastreikern organisierte Festival findet auf der zwei Hektaren grossen Hardplatz-Brache statt, dem Standort des ehemaligen Hardturmstadions.

Das Programm ist gruppiert in die Themenblöcke Klimagerechtigkeit und Ökofeminismus, Diversität, Solidarität, System Change, Klimastreik sowie Erd-Ressourcen. Zu jedem Thema finden verschiedene Aktivitäten statt. Es gibt Stände und Workshops zu diversen Aspekten der Nachhaltigkeit, von veganem Kochen aus Foodwaste, über Siebdruck bis hin zu Yoga.

Das Ziel der Klimastreikbewegung sei nicht weniger als die Schaffung einer anderen, nachhaltigen Gesellschaft, teilten die Organisatoren des Festivals mit. Um den nötigen radikalen Wandel zu erreichen, müsse die Politik mit den Klimastreiks zu sofortigem Handeln gedrängt werden.

Die Klimastreikbewegung will aber auch aufzeigen, wie die Welt aussehen könnte, die sie fordert. Das Klimafestival nehme für ein Wochenende diese Welt vorweg, so wie sie gefordert werde - lebenswert, nachhaltig und solidarisch.

Das Festival ist nicht kommerziell sondern baut auf Solidarität. Der Eintritt ist frei und der Anlass offen für alle.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 3. August 2019 17:55
aktualisiert: 3. August 2019 18:16