Nach Unterbruch

Schadstoffe im Körper: Schweizer Gesundheitsstudie wird wieder aufgenommen

15. September 2020, 12:05 Uhr
Die Studie soll unter anderem zeigen, welche Schadstoffe im Blut der Schweizer Bevölkerung vorhanden sind.
© Keystone
Eine neue Studie des Bundes soll zeigen, wie es um die Gesundheit der Schweizerinnen und Schweizer steht, auch im Bezug auf das Coronavirus. Nach einem Unterbruch wird die Pilotphase wieder aufgenommen.

Die Gesundheitsstudie soll dazu beitragen, die Einflüsse von Umwelt und Lebensgewohnheiten auf die Gesundheit der Schweizerinnen und Schweizer zu verstehen. Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt, werden unter anderem die Schadstoffe im Körper gemessen, wie zum Beispiel der Gehalt von chemischen Substanzen wie Quecksilber oder Glyphosat im Blut.

Zudem will die Studie Fragen zur öffentlichen Gesundheit im Zusammenhang mit Covid-19 beantworten. Zur Untersuchung der Probanden gehört unter anderem auch ein entsprechender Antikörpertest. Wie das BAG weiter schreibt, werden in den nächsten Wochen 1000 zufällig ausgewählte Personen aus den Kantonen Waadt und Bern eingeladen, an der Studie teilzunehmen. Diese besteht aus einem Fragebogen sowie einer Gesundheitsuntersuchung und ist freiwillig.

Die Schweizer Gesundheitsstudie befindet sich aktuell in der Pilotphase. In dieser Zeit sollen der Studienrahmen, die Methodik sowie die Koordination zwischen den Studienzentren untersucht werden. Der Bundesrat werde 2022 über das weitere Vorgehen entscheiden, wie das BAG schreibt.

(agl)

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 15. September 2020 11:29
aktualisiert: 15. September 2020 12:05