Klimaschutz

Schweiz übernimmt Vorsitz der Alpenkonvention

10. Dezember 2020, 14:41 Uhr
Die Alpenkonvention ist das weltweit erste internationale Abkommen zum Schutz einer Bergregion. (Symbolbild)
© Keystone
An einer Konferenz der Alpenländer vom Mittwoch hat Umweltministerin Simonetta Sommaruga den Vorsitz der Alpenkonvention von Frankreich übernommen.

Mit der Übernahme des Vorsitzes für die Jahre 2021/22 werde die Schweiz den Klimaschutz ins Zentrum stellen, heisst es in einer Mitteilung des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Dabei soll unter anderem der Velotourismus gefördert und die Koordination der Alpenstaaten beim Transitverkehr verbessert werden.

Die diesjährige Alpenkonferenz der Umweltministerinnen und -minister der Alpenländer fand am Donnerstag digital statt. Simonetta Sommaruga und ihre Amtskolleginnen haben einen Klima-Aktionsplan verabschiedet, der das Ziel klimaneutraler und klimaresistenter Alpen bis 2050 anstrebt. Die Alpenkonvention ist das weltweit erste internationale Abkommen zum Schutz einer Bergregion. Die Mitgliedstaaten sind Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, Österreich, die Schweiz und Slowenien. Die Schweiz übernimmt bereits zum dritten Mal den Vorsitz.

 (agl)   

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 10. Dezember 2020 14:38
aktualisiert: 10. Dezember 2020 14:41