Uhren

SIHH und Baselworld finden ab 2021 etwas früher statt

9. Oktober 2019, 08:17 Uhr
Ab 2021 werden die Uhrenmessen Baselworld und SIHH in Genf etwas früher als im kommenden Jahr stattfinden. Beide Messen sollen dann jeweils im Monat April über die Bühne gehen.(Archivbild)
Ab 2021 werden die Uhrenmessen Baselworld und SIHH in Genf etwas früher als im kommenden Jahr stattfinden. Beide Messen sollen dann jeweils im Monat April über die Bühne gehen.(Archivbild)
© KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
Die beiden Uhrenmessen SIHH in Genf und Baselworld werden die Termine für ihre jeweiligen Veranstaltungen ab 2021 etwas vorziehen. Damit sollen die Uhrenhersteller früher im Jahr die Gelegenheit erhalten, ihre Neuheiten der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

"In Abstimmung mit der Baselworld werden wir den anfänglichen Zeitplan um knapp drei Wochen vorziehen, aber beide Messen finden im April statt", sagte SIHH-Präsidentin Fabienne Lupo gegenüber AWP. Die SIHH wird dabei wie ursprünglich geplant vor der Baselworld stattfinden.

Ende 2018 gaben SIHH und Baselworld bekannt, dass sie ihren Kalender ab 2020 bis 2024 synchronisieren werden, um zu verhindern, dass Händler und die Presse aus dem Ausland innerhalb von mehr oder weniger zwei Monaten zweimal in die Schweiz kommen müssen.

2020 findet der SIHH vom 26. bis 29. April und die Baselworld vom 29. April bis 5. Mai statt. Zuvor fand erstere im Januar, letztere Ende März statt.

Michel Loris-Melikoff, Direktor der Baselworld, sagte in einem Interview auf der englischen Website WatchPro, dass einige Messeteilnehmer der Meinung waren, dass es bis Ende April/Anfang Mai zu spät sei, um Bestellungen für neue Modelle aufzugeben, die dann durchschnittlich sechs Monate später - im November - ausgeliefert würden. Das letzte Quartal ist bekanntlich das wichtigste für den Umsatz von Uhrenmarken und Detailhändler.

Die grossen Uhrenmessen sind unter Druck. Die Baselworld etwa befindet sich in der Krise, da die Swatch Group für die Ausgabe 2019 erstmals auf eine Teilnahme verzichtet hatte. Dies führte beim Messebetreiber MCH zu roten Zahlen und zwang ihn zur Restrukturierung.

Quelle: sda
veröffentlicht: 9. Oktober 2019 08:15
aktualisiert: 9. Oktober 2019 08:17