St.Gallen/Luzern

Sind die Voralpen-Express-Goldbarren aus Afrika?

23. Juni 2020, 16:35 Uhr
Im Oktober 2019 wurden im Voralpen-Express von St.Gallen in Richtung Luzern mehrere Goldbarren gefunden. Das Rätsel um den Besitzer scheint nun gelöst: Ein ghanaischer Vertreter eines Bergbauunternehmens soll das Gold im Zug vergessen haben.
Goldbarren gehen eher selten im Zug vergessen. (Symbolbild)
© Keystone

Am 24. Oktober 2019 hat man im Voralpen-Express von St.Gallen nach Luzern Goldbarren im Wert von 180'000 Franken gefunden. Die Staatsanwaltschaft Luzern hat am 13. Juni eine öffentliche Suche nach dem Besitzer lanciert, weil die Ermittlungen nicht zum Ziel führten. Wie das Newsportal «lematin.ch» schreibt, soll das Rätsel jetzt gelöst sein.

Laut einer anonymen Quelle gehöre das Gold einem Bergbauunternehmen aus Ghana. Ein Vertreter habe die Barren im Zug dabei gehabt und sei eingeschlafen. Als die Person erwachte, sei sie aus dem Zug geeilt und habe da das Paket vergessen.

Der Arbeitgeber hatte geglaubt, dass das Gold gestohlen wurde. Wahrscheinlich sollte es nach Genf zu einem Juwelier, einer Giesserei oder in eine Raffinerie gebracht werden.

Die Staatsanwaltschaft Luzern konnte den Sachverhalt gegenüber «20 Minuten» weder dementieren noch bestätigen. Fast täglich erhalte die Polizei Meldungen von Personen, die das Gefühl haben, das Gold gehöre ihnen. Es dauere eine Weile, bis man definitiv sagen kann, wem die Barren wirklich gehören.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 23. Juni 2020 16:14
aktualisiert: 23. Juni 2020 16:35
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