Skitourenfahrer von Lawine getötet

28. April 2019, 10:41 Uhr
Bei einem Lawinenniedergang im Gebiet der Grünhornlücke in der Gemeinde Fieschertal VS sind am Freitag vier deutsche Skitourengänger verschüttet worden. Sie konnten am Samstagnachmittag nur noch tot geborgen werden.
Die vier deutschen Skitourenfahrer wurden auf dem Weg von der Finsteraarhornhütte zur Konkordia-Hütte (Bild) von einer Lawine verschüttet. (Archivbild)
© KEYSTONE/METEOCENTRALE.CH

Die Gruppe aus Deutschland sei am Freitagmorgen von der Finsteraarhornhütte zur Konkordiahütte aufgebrochen, teilte die Walliser Kantonspolizei am Sonntag mit. Als die Skitourenfahrer am Abend nicht an ihrem Ziel ankamen, habe der Hüttenwart die Kantonale Walliser Rettungsorganisation alarmiert.

Diese habe noch am Abend bei einem Suchflug im Gebiet der Grünhornlücke mehrere Lawinenniedergänge festgestellt. Die Skitourenfahrer seien jedoch nicht gefunden worden. Wegen der schlechten Witterung habe die Suche erst am nächsten Tag fortgesetzt werden können.

Auf einer Höhe von 3110 Meter über Meer - zwischen der Grünhornlücke und der Konkordiahütte - seien die Einsatzkräfte der Rettungsstation Goms und der Air-Zermatt mit Hilfe des Lawinenverschütteten-Suchgeräts dann auf die Verschütteten gestossen. Die Skitourenfahrer hätten aber nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden können.

Die Identifizierung der Opfer sei im Gange, hiess es. Die Staatsanwaltschaft habe eine Untersuchung eingeleitet. Insgesamt kamen damit laut Angaben des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung in den Schweizer Bergen in diesem Winter bereits 19 Menschen bei Lawinenniedergängen ums Leben.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 28. April 2019 10:06
aktualisiert: 28. April 2019 10:41
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