SVP Delegierte lehnen Zersiedelungsinitiative ab

26. Januar 2019, 16:07 Uhr
Das Bundesgericht hat die Unterhaltspflicht bei geschiedenen Doppelverdienern im AHV-Alter festgelegt. (Archivbild)
Das Bundesgericht hat die Unterhaltspflicht bei geschiedenen Doppelverdienern im AHV-Alter festgelegt. (Archivbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN
Die SVP Schweiz lehnt die Zersiedelungsinitiative ab. Die Delegierten fassten am Samstag in Gossau SG die Nein-Parole mit 277 gegen 12 Stimmen. Laut Umfragen sind die SVP-Wähler gespalten.

Der Schwyzer SVP-Nationalrat Marcel Dettling zählte die Gründe gegen die Zersiedelungsinitiative der jungen Grünen auf, über welche am 10. Februar abgestimmt wird.

Die Initiative sei überflüssig. Die SVP stehe auch für Kulturlandschutz ein. Sie packe den Landverschleiss an der Wurzel an, indem es die Masseneinwanderung bekämpfe. Deshalb habe die SVP die Begrenzungsinitiative eingereicht, die das Ende der Personenfreizügigkeit fordert.

Für die Initiative, die der Zersiedelung den Riegel schieben will, und verlangt, dass die Gesamtfläche der Bauzonen nicht weiter zunimmt, argumentierte Basil Oberholzer, Kantonsrat der Grünen im Kanton St. Gallen.

Zu einer Diskussion kam es nicht. Obwohl laut Umfragen vor allem bäuerliche SVP-Wähler und -Wählerinnen der Initiative zustimmen wollen, sprach sich kein Delegierter dafür aus.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 26. Januar 2019 15:49
aktualisiert: 26. Januar 2019 16:07