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Zürich

Toter fährt sechs Stunden im Tram – niemand merkt's

25. Juni 2021, 10:26 Uhr
In Zürich erlitt am Montag ein 64-Jähriger in einem Tram einen Herzstillstand. Sechs Stunden fuhr er leblos im Tram mit, bis ein Passagier den Tramfahrer darauf aufmerksam machte, dass etwas nicht stimmt.
Ein Mann verstarb am Montag in einem Zürcher Tram und blieb sechs Stunden lang unbemerkt. (Symbolbild)
© KEYSTONE/Christian Beutler

Kurz vor 6.30 Uhr stieg der 64-Jährige in Zürich-Altstetten ins Tram gestiegen. Rund 30 Minuten später hätte er beim Paradeplatz aussteigen sollen. Doch der Mann erlitt einen Herzstillstand, wie seine Angehörigen sagen. Weder der Tramchauffeur noch die anderen Passagiere bemerkten etwas.

Erst nach rund sechs Stunden fiel einer Passagierin bei der Tramhaltestelle Tiefenbrunnen auf, dass etwas nicht stimmt. Sie informierte den Tramchauffeur und den Notruf. Der Mann war aber bereits seit Stunden tot. Videoaufnahmen zeigen, dass der Mann bereits kurz vor der Tramhaltestelle Lochergut zusammensackte.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. Juni 2021 06:22
aktualisiert: 25. Juni 2021 10:26