Volleyball

Volero Züri Unterland unterliegt erneut vor Gericht

15. April 2021, 14:13 Uhr
Stav Jacobi muss sich gedulden: Volero Züri Unterland spielt vorerst nicht in der NLA.
© KEYSTONE/MELANIE DUCHENE
Volero Züri Unterland bezieht auf juristischem Parkett gegen Swiss Volley erneut eine Niederlage.

Das Regionalgericht Bern-Mittelland wies das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen gegen die Aufhebung des Aufstiegs/Abstiegs zwischen der NLA und der NLB ab.

Die Verantwortlichen des NLB-Frauenteams wehrten sich somit vergebens gegen den Entscheid von Swiss Volley, am Ende dieser Saison kein Team aus der NLA ab- und kein Team aus der NLB aufsteigen zu lassen.

Nach diesem Entscheid hat Volero Züri Unterland ein zweites Gesuch um vorsorgliche Massnahmen gegen den Abbruch der NLB-Meisterschaft zurückgezogen. Swiss Volley hatte die von Volero Züri Unterland beanstandeten Entscheide aufgrund der bundesrätlichen Massnahmen zur Pandemiebekämpfung gefällt.

Stav Jacobi, langjähriger Präsident und Mäzen von Volero Zürich, plant mit einem neuen Team die Rückkehr an die nationale Spitze, nachdem er sich zuletzt zwei Jahre in Le Cannet in Südfrankreich engagiert hat. Dafür schloss er sich Züri Unterland an, mit dem er nun erst einmal den Aufstieg in die NLA anstrebt. Dies ist nun zumindest in diesem Frühling nicht möglich.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. April 2021 13:50
aktualisiert: 15. April 2021 14:13