Wirtschaft

Ziel der Swiss bis im Herbst: 40 Prozent der Flüge von vor Coronakrise

29. Juni 2020, 15:52 Uhr
Will bald wieder deutlich öfter abheben: Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss baut ihr Flugangebot nach Corona weiter aus.
© Robert Schmiegelt
Die Swiss baut ihr Flugprogramm ab Genf und Zürich weiter aus. Wie die Schweizer Fluggesellschaft mitteilt, plant sie bis zum Ende des Sommerflugplans wöchentlich 1400 Abflüge.

Laut einer Mitteilung vom Montag würde dies 40 Prozent des ursprünglich veröffentlichten Sommerflugprogramms entsprechen. Damit würden 85 Prozent der Swiss-Destinationen weltweit wieder angeflogen werden.

Konkret will Swiss ab Zürich im Juli zwölf neue Europastrecken ins Programm nehmen, darunter Bilbao und Alicante in Spanien, Venedig (Italien), Cork (Irland) und Oslo (Norwegen). Ab Genf nimmt Swiss im Juli 24 Europastrecken wieder in ihr Programm auf, darunter Heraklion, Kalamata, Korfu, Kos, Mykonos, Thessaloniki und Zakynthos (alle in Griechenland), Brindisi, Catania, Florenz und Olbia (Italien) sowie Alicante, Menorca und Valencia (Spanien).

Auch Inlandverbindung Zürich-Genf wird wieder aufgenommen

Auch die inländische Verbindung Zürich-Genf wird die Swiss im Juli wieder ins Flugprogramm aufnehmen. Im Juli und August sind demnach 12 wöchentliche Flüge geplant, in den Monaten September und Oktober deren 21. «Damit erhalten Passagiere ab Genf wieder nahtlosen Zugang zu zahlreichen Interkontinentaldestinationen ab Zürich», hält Swiss fest. Diese Verbindungen waren zuletzt in den Diskussionen um den Rettungsplan für die Swiss kritisiert worden. Doch im Bundesparlament fand sich keine Mehrheit für ein Verbot von Inlandflügen.

Neu fliegt Swiss ab Juli zudem wieder nach São Paulo (Brasilien), Shanghai (China), Montreal (Kanada) und Tel Aviv (Israel) fliegen. Im Juli wird Swiss ab Zürich laut eigenen Angaben insgesamt 13 Langstreckendestinationen bedienen. Im Oktober sind dann deren 18 vorgesehen.

(sat)

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 29. Juni 2020 15:17
aktualisiert: 29. Juni 2020 15:52