Affenpocken

Zwei neue Fälle in der Schweiz gemeldet

2. Juni 2022, 17:52 Uhr
In der Schweiz sind am Donnerstag zwei neue Affenpocken-Fälle gemeldet worden. Damit gibt es nun insgesamt sechs laborbestätigte Fälle der Krankheit, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Webseite schrieb.
Die nächsten zwei Fälle des Affenpockenvirus wurden nun verzeichnet.
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Meldungen von Affenpockenfällen überschlagen sich in den letzten Tagen. Nun wurden zwei weitere Fälle in der Schweiz gemeldet. Damit gibt es nun insgesamt sechs bekannte Erkrankungen im Land.

Zurzeit trotzdem keine Gefahr 

Zwar müsse davon ausgegangen werden, dass in der Schweiz weitere Fälle auftreten. Trotzdem gehe das BAG zur Zeit nicht von einer Gefahr für die Bevölkerung aus. Die epidemiologischen Daten wiesen vielmehr auf eine «Begrenzung der Ausbrüche» hin.

Bei Affenpocken handelt es sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Die Krankheit beginnt mit hohem Fieber und entwickelt sich schnell zu einem Hautausschlag mit Krustenbildung.

Eine elektronische Mikroskope-Aufnahme des Affenpocken-Virus. (Archivbild)
© Keystone/AP Unidad de Microscopia Electro

Affenpocken ist eine virale Infektionskrankheit, die durch das Orthopoxvirus verursacht wird, wie das BAG auf seiner Webseite schreibt. Beim Menschen weist das klinische Bild eine gewisse Ähnlichkeit mit Pocken (Variola) auf, wobei Affenpocken-Ansteckungen allgemein milder verlaufen.

Übertragung von Mensch zu Mensch möglich

Die Infektionserkrankung wird von Tieren, vermutlich von Nagetieren, auf den Menschen übertragen (Zoonose). Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist möglich.

(sda/baz)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 2. Juni 2022 17:44
aktualisiert: 2. Juni 2022 17:52
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