Sechs Anzeigen bei Tiertransporten

Diese verletzte Kuh wurde korrekt transportiert.
Diese verletzte Kuh wurde korrekt transportiert. © Kapo GR
Die Kantonspolizei Graubünden hat am Montag 60 Tiertransporte kontrolliert. Sechs Personen wurden wegen neun Widerhandlungen gegen das Tierschutz- und Tierseuchengesetz angezeigt.

Die Kontrolle von rund 60 gewerblichen und privaten Transporten fand am Montag im Prättigau, in der Surselva und im Schwerverkehrskontrollzentrum in Unterrealta statt. Das Ergebnis waren vier Anzeigen wegen nicht oder schlecht gereinigter Transportfahrzeuge, zwei wegen fehlerhafter oder unterlassener Begleitdokumente und zwei wegen Nichteinhaltens von Fahrzeugmassen, wie die Bündner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilt.

Kuh korrekt transportiert

Zusätzlich mussten die Beamten den Transport einer verletzten Kuh beurteilen. Hierfür wurde ein Amtstierarzt beigezogen. «Es stellte sich heraus, dass die Verletzung vorgängig tierärztlich beurteilt und vom Tierhalter auch korrekt dokumentiert wurde», schreibt die Polizei. Deshalb sei keine Anzeige erfolgt. Der grösste Teil der Tiertransporte sei gemäss den gesetzlichen Vorschriften ausgeführt worden.

Tierschutzsachbearbeiter unterstützen Polizei

Die Kontrollaktion fand im Rahmen einer jährlichen Weiterbildung statt. Beteiligt waren die Kantonspolizeien Graubünden und Glarus, die Stadtpolizei Chur sowie zwei Spezialisten des Bündner Amtes für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit. Für die Kantonspolizei Graubünden und die Stadtpolizei Chur stehen seit neun Jahren rund ein Dutzend Tierschutzsachbearbeiter im Einsatz.

(pd/red.)


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