Serena Williams und Osaka scheitern in Paris

Es war nicht der Tag von Serena Williams
Es war nicht der Tag von Serena Williams © KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA
Die Weltranglisten-Erste Naomi Osaka scheidet beim French Open in der 3. Runde aus. Die Japanerin unterliegt Katerina Siniakova mit 4:6, 2:6. Auch Serena Williams scheitert.In den ersten beiden Runden hatte sich Osaka nach verlorenem Startsatz noch im Rennen gehalten.

Diesmal bedeutete die 23-jährige Siniakova, im Doppel die Nummer 1, aber im Einzel nur die Nummer 42, Endstation. Die 21-jährige Japanerin vergab im ersten Satz zu viele Möglichkeiten. Trotz sieben Breakchancen konnte sie Siniakova den Service nicht abnehmen. Der Tschechin reichten derweil sechs Chancen im ganzen Match zu drei Breaks.

Osaka, die zuletzt an Grand-Slam-Turnieren 16 Partien in Folge gewonnen und beim US Open und Australian Open triumphiert hatte, wird auch nach dem French Open an der Spitze des WTA-Rankings bleiben. Aus den Top 10 der Weltrangliste sind nur noch Titelverteidigerin Simona Halep, die Amerikanerin Sloane Stephens und die Australierin Ashleigh Barty nach drei Runden in Roland Garros dabei.

Zu den Geschlagenen gehört auch Serena Williams. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin präsentierte sich nach schwierigen, von Verletzungen geprägten Monaten nicht in bester Verfassung. In nur 93 Minuten unterlag sie ihrer amerikanischen Landsfrau Sofia Kenin (WTA 35) mit 2:6, 5:7. Zwischen dem 2:1 im ersten Satz und dem 0:2 im zweiten verlor die 37-Jährige sieben Games in Folge.

Die 20-jährige Kenin, Tochter von russischen Einwanderern, spielte geradlinig und liess sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Nachdem sich Williams im zweiten Satz mit dem 3:3 zurückgemeldet hatte und ein Comeback der dreifachen French-Open-Siegerin erwartet werden konnte, reagierte die gebürtige Moskauerin mit dem Break zum 6:5. Im Achtelfinal trifft Kenin auf Barty.

Halep, die in den ersten beiden Runden jeweils einen Satz abgegeben hatte, bekundete keinerlei Mühe gegen die Ukrainerin Lesia Zurenko (WTA 27), die mit physischen Problemen zu kämpfen hatte und sich zu Beginn des zweiten Satzes pflegen lassen musste. Die Weltranglisten-Dritte siegte in 55 Minuten mit 6:2, 6:1. Halep setzt ihre Titelverteidigung am Montag gegen die 18-jährige Polin Iga Swiatek (WTA 104) fort, die Olympiasiegerin Monica Puig (WTA 59) mit 0:6, 6:3, 6:3 schlug.

Bei den Männern ist die Top 6 des ATP-Rankings noch im Rennen. Novak Djokovic kommt bislang völlig ungefährdet durch die Runden. Wie schon gegen seine vorherigen zwei Gegner gab der Serbe auch gegen den italienischen Qualifikanten Salvatore Caruso (ATP 147) acht Games ab. In etwas mehr als zwei Stunden gewann Djokovic 6:3, 6:3, 6:2.

Alexander Zverev ist derweil der Schwerarbeiter im Männer-Tableau. Der Deutsche gewann von seinen letzten sieben Matches in Roland Garros fünf in fünf Sätzen. Das 6:4, 6:2, 4:6, 1:6, 6:2 gegen den Serben Dusan Lajovic brachte dem Weltranglisten-Fünften ein Duell im Achtelfinal gegen den Italiener Fabio Fognini (ATP 12) ein. Lajovic war schon im letzten Jahr in der 2. Runde an Zverev gescheitert – natürlich in fünf Sätzen.

(SDA)


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