So sieht das neue Hallenbad Appenzell aus

Das Neubauprojekt «Equilibre» wurde als Siegerprojekt ausgewählt.
Das Neubauprojekt «Equilibre» wurde als Siegerprojekt ausgewählt. © nightnurse images, Zürich
Jetzt steht fest, wie das neue Hallenbad Appenzell aussehen wird. Zwölf Architekturbüros haben sich an einem Projektwettbewerb beteiligt. Als Siegerprojekt wurde das Neubauprojekt «Equilibre» ausgewählt.

Vor elf Jahren kam ein Bericht zum Schluss, dass das Hallenbad Appenzell dringend saniert werden muss. Da viele Elemente in kritischem Zusand waren, wurde schnell klar, dass ein Neubau sinnvoller ist. Nach jahrelangen Debatten ist nun klar, wie das neue Hallenbad aussehen wird. Das Neubauprojekt «Equilibre» des Architekturbüros Peter Moor Architekten ETH/SIA aus Zürich hat die Jury überzeugt.

Form eines Windrads

Geplant ist ein niedriger, zweigeschossiger Holzbau mit Betonsockel und auskragendem Flachdach mit sorgfältig bearbeiteten Innen- und Aussenräumen. Das Gebäude hat von oben betrachtet die Form eines Windrades. Im Erdgeschoss finden das Schwimmbecken, das Lehrbecken und der zentrale Eingangsbereich mit Garderoben ihren Platz. Der Wellnessbereich befindet sich im Obergeschoss, erreichbar über das innere Treppenhaus oder einen Treppenaufgang im Bereich der Schwimmbecken.

Nicht mehr als 20 Millionen Franken

Die Standeskommission hat die Auswahl der Jury bestätigt. Das Bau- und Umweltdepartement wurde beauftragt, das Projekt in Zusammenarbeit mit dem siegreichen Architekturbüro zu überarbeiten. Dabei gilt es insbesondere die funktionalen Abläufe zu verbessern, nach Möglichkeit das unterirdische Volumen zu reduzieren und eine Photovoltaikanlage zu prüfen. Der von der Landsgemeinde erteilte Kredit in der Höhe von 20 Millionen Franken kann gemäss Berechnungen durch den Kostenplaner eingehalten werden.

Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge

Alle zwölf Architekturprojekte können bis Dienstag, 1. Mai, im Mehrzweckraum des Alters- und Pflegezentrums Appenzell besichtigt werden. Am 23. April ist die Ausstellung von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, ab dem 24. April täglich zwischen 9.00 Uhr und 18.00 Uhr.

(kov)


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