Antti Törmänen feiert ein gelungenes Debüt

13. Dezember 2017, 00:55 Uhr
Biels neuer Trainer Antti Törmänen gibt seinem Spieler Philipp Wetzel (rechts) im Spiel gegen Lausanne Anweisungen
Biels neuer Trainer Antti Törmänen gibt seinem Spieler Philipp Wetzel (rechts) im Spiel gegen Lausanne Anweisungen
© KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Die Rückkehr von Antti Törmänen in die Schweizer National League gerät zum Vollerfolg. Nach nur einem Training unter Törmänen gewinnt der EHC Biel das Heimspiel gegen den Lausanne HC mit 4:1.

Vor gut vier Jahren (22.11.2013) war Törmänen beim SC Bern als Meistertrainer nach einer 1:4-Niederlage gegen Biel entlassen worden. Nun kriegt der 47-jährige Finne im Seeland die zweite Chance als Cheftrainer in der Schweiz. Und gleich im ersten Spiel gelang es Törmänens neuem Team, die Differenz zum Playoff-Strich von drei auf sechs Punkte zu verdoppeln.

Der EHC Biel tat dies bereits mit der Spielweise, mit der Törmänen den SC Bern 2013 zum Meistertitel geführt hatte. Biel fokussierte sich auf die Defensive. Lausanne, das vier der letzten sechs Spiele gewonnen und fünfmal gepunktet hatte, wurde souverän kontrolliert. Die Bieler arbeiteten viel und emsig. Und in der Offensive profitierten sie vom Glück des Tüchtigen.

Jan Neuenschwander brachte Biel schon nach 128 Sekunden in Führung. Im zweiten Abschnitt bauten Robbie Earl und Samuel Kreis die Führung innerhalb von 66 Sekunden auf 3:0 aus. Sämi Kreis hatte schon in Bern unter Törmänen gespielt. 59 Sekunden später gelang Dustin Jeffrey für Lausanne das Ehrentor. Der PostFinance-Topskorer profitierte dabei vom einzigen Fehler des Bieler Goalies Jonas Hiller an diesem Abend. In der 48. Minute stellte Jan Neuenschwander in Unterzahl mit dem vierten Treffer den Bieler Sieg aber sicher.

Biel - Lausanne 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

4737 Zuschauer. - SR Mollard/Stricker, Altmann/Bürgi. - Tore: 3. Neuenschwander (Forster) 1:0. 32. Earl 2:0. 33. Kreis (Fey) 3:0. 34. Jeffrey (Zangger, Danielsson) 3:1. 48. Neuenschwander (Ausschluss Fey!) 4:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 1mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Pouliot; Jeffrey.

Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Steiner, Maurer; Dufner; Diem, Pouliot, Rajala; Earl, Fuchs, Micflikier; Schmutz, Neuenschwander, Pedretti; Tschantré, Sutter, Wetzel; Joggi.

Lausanne: Zurkirchen; Gernat, Borlat; Genazzi, Fischer; Schelling, Frick; Thévoz, Bariatti; Vermin, Jeffrey, Danielsson; Zangger, Froidevaux, Pesonen, Ryser, Miéville, Herren; Kneubuehler, In-Albon, Conz.

Bemerkungen: Biel ohne Lofquist, Lüthi und Nussbaumer, Lausanne ohne Nodari, Walsky, Gobbi, Trutmann (alle verletzt) und Junland (Nationalmannschaft).

National League. Am Dienstag: Biel - Lausanne 4:1 (1:0, 2:1, 1:0). Lugano - Genève-Servette 3:4 (1:2, 2:0, 0:1, 0:1) n.V.

Rangliste: 1. Bern 29/63. 2. Lugano 29/56. 3. Davos 30/50. 4. ZSC Lions 30/49. 5. Zug 28/46. 6. Fribourg-Gottéron 29/46. 7. Biel 31/46. 8. Genève-Servette 30/41. 9. SCL Tigers 30/40. 10. Lausanne 30/40. 11. Ambri-Piotta 30/33. 12. Kloten 30/24.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 12. Dezember 2017 21:45
aktualisiert: 13. Dezember 2017 00:55