Auch Heidrich/Vergé-Dépré im Sechzehntelfinal

31. Juli 2017, 20:47 Uhr
Anouk Vergé-Dépré (links) und Joana Heidrich erreichten die WM-Sechzehntelfinals
Anouk Vergé-Dépré (links) und Joana Heidrich erreichten die WM-Sechzehntelfinals
© KEYSTONE/APA/GEORG HOCHMUTH
An der Beachvolleyball-WM in Wien qualifiziert sich nach Nina Betschart/Tanja Hüberli auch das zweite Schweizer Duo Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré direkt für die Sechzehntelfinals.

Mit Heidrich und Vergé-Dépré steigerte sich zum Abschluss der Vorrunde das zweite Team aus der Schweiz, das seine zweite Vorrundenpartie verloren hatte, zu einer Topleistung. Das Duo zeigte gegen die als Nummer 8 gesetzten Olympiazweiten Barbara/Fernanda seine beste Turnierleistung, gewann verdient und zieht als Gruppenzweiter in die entscheidende Turnierphase ein.

«Wir haben heute einen guten Job gemacht», sagte Heidrich. Ihre Partnerin ergänzte: «Es war zwar ganz schön heiss, aber wir sind cool geblieben. Vor allem in den entscheidenden Phasen der Sätze.» Trainer Sebastian Beck sieht den folgenden Herausforderungen mit Zuversicht entgegen: «Wir haben zwar noch nicht unser Top-Level erreicht, wissen aber, dass wir jetzt richtig drin sind in diesem Turnier.»

Noch besser läuft es in Wien dem zweiten Schweizer Duo Nina Betschart/Tanja Hüberli. Als der Matchball nach dem letzten Gruppenspiel in den Sand gefallen und die ersten Interviews auf dem Feld abgehakt waren, schnappte sich Hüberli das Mikrofon des Moderators und forderte die Fans aus der Schweiz auf, sich hinter dem Court Nummer 2 zu treffen, um gemeinsam Erinnerungsfotos zu schiessen. «Wir fühlen uns getragen von den Fans», erklärte ihre Kollegin Betschart. «Da ist es wichtig, das auch zu zeigen.»

Das Duo gewann auf der Wiener Donauinsel auch sein drittes und letztes Vorrundenspiel und zog damit als Gruppenerster in die Sechzehntelfinals ein. Die Qualifikation hatte bereits vor dem 21:17, 21:19-Erfolg gegen die Kanadierinnen Heather Bansley/Brandie Wilkerson festgestanden. «Wir wussten, dass unsere Leistungen aus den ersten beiden Spielen nicht reichen würden», sagte Betschart. «Heute haben wir von Anfang an einen guten Rhythmus gefunden.» Hüberli betonte: «Dieser Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen. Wir haben heute im Angriff und im Sideout viel konsequenter agiert.»

 

Quelle: SDA
veröffentlicht: 31. Juli 2017 18:25
aktualisiert: 31. Juli 2017 20:47