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Eishockey

Bei minus 21 Grad: Zuzwiler NHL-Star Kevin Fiala trifft, aber verliert dennoch

2. Januar 2022, 08:13 Uhr
Der aus Zuzwil im Kanton St.Gallen stammende Eishockeyprofi Kevin Fiala verliert mit seinem Team, den Minnesota Wild, das Outdoor-Spiel der NHL gegen die St. Louis Blues 4:6 – bei minus 20,9 Grad. Kleiner Trost für Fiala: Er erzielt das letzte Tor.
Der in St.Gallen geborene Kevin Fiala ist eine feste Grösse bei den Minnesota Wild.
© KEYSTONE/AP/Tony Avelar

Angesichts eines 3:6-Rückstands versuchte es Minnesota bereits sechs Minuten vor Schluss mit einem sechsten Feldspieler. Und tatsächlich konnte Fiala mit seinem siebten Saisontor reüssieren und verkürzen. Am Ende war es jedoch ein Treffer ohne grossen Wert.

«Winter Classic» im Baseballsstadion: So kalt war es noch nie

Gut 38'500 Fans verfolgten die diesjährige Winter Classic im Baseball-Stadion von Minneapolis. Sie wurden einerseits Zeugen der fünften Niederlage der Minnesota Wild in Folge und waren anderseits bei einem Kälterekord präsent. Die minus 20,9 Grad, die beim Spielbeginn gemessen wurden, waren noch gut drei Grad kälter als bei der alten Minusmarke der NHL im November 2003 in Edmonton.

Für Minnesota war es wegen Coronafällen und der Weihnachtspause das erste Spiel seit dem 20. Dezember.

Der Zuzwiler Fiala ist seit seiner Ankunft in Minneapolis eine feste Grösse im Kader der Wild. Im vergangenen Jahr erzielte er in 50 Spielen 40 Punkte, aktuell sind es in 31 Partien deren 21, womit er der viertbeste Skorer seines Teams ist.

Niederreiter und Josi treffen und siegen

Mehr Teamerfolg als Fiala verbuchten bereits früher am Neujahrstag Nino Niederreiter und Roman Josi. Beide waren bei Siegen ihrer Teams unter den Torschützen. Josi gab sein Comeback nach einer Covid-19-Quarantäne, in der seine Nashville Predators zweimal verloren hatten.

(sda/red.)

Quelle: sda
veröffentlicht: 2. Januar 2022 08:01
aktualisiert: 2. Januar 2022 08:13