Betschart/Hüberli in den Sechzehntelfinals ausgeschieden

6. Juli 2017, 20:50 Uhr
Trotz einer starken Leistung musste Nina Betschart (im Bild) zusammen mit ihrer Partnerin Tanja Hüberli in den Sechzehntelfinals als Verliererin vom Platz
Trotz einer starken Leistung musste Nina Betschart (im Bild) zusammen mit ihrer Partnerin Tanja Hüberli in den Sechzehntelfinals als Verliererin vom Platz
© Melanie Duchene/Major Series Gstaad
Nina Betschart und Tanja Hüberli sind am Major-Turnier in Gstaad in den Sechzehntelfinals ausgeschieden. Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré dagegen stehen in den Achtelfinals.

Betschart/Hüberli unterlagen den Amerikanerinnen Kerri Walsh Jennings/Nicole Branagh nach einem umkämpften Spiel 21:18, 19:21, 12:15. Sie verpassten damit gegen die beiden 38-jährigen Routiniers ein ähnlich starkes Resultat wie vor einer Woche im kroatischen Porec. Damals hatten die beiden Zentralschweizerinnen mit dem 3. Rang ihr bisher wertvollstes Resultat erreicht.

Als einzige Schweizerinnen verbleiben damit Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré im Turnier. Im Achtelfinals vom Freitag treffen sie auf die aufstrebenden Amerikanerinnen Sara Hughes/Kelly Claes. Heidrich/Vergé-Dépré hatten die Sechzehntelfinals überspringen dürfen, weil sie in der Vorrunde dreimal gewonnen und sich den Gruppensieg gesichert haben.

Der letzte Schritt von Heidrich/Vergé-Dépré zum gesicherten Top-10-Platz war an Dramatik kaum zu überbieten. Heidrich/Vergé-Dépré verloren gegen die Brasilianerinnen Barbara/Fernanda den ersten Satz 17:21 und mussten im zweiten beim Stand von 18:20 zwei Matchbälle abwehren. Mit dem vierten Satzball zum 25:23 glichen sie die Partie aus und entschieden sie auch das Tiebreak mit 15:13 für sich.

Beim Stand von 15:17 im zweiten Satz hatten die Schweizerinnen zudem einen Schreckmoment zu überstehen. Bei einer Verteidigungsaktion verletzte sich Heidrich an der rechten Schulter. Nach einem fünfminütigen medizinischen Timeout konnte die 25-jährige Zürcherin weiterspielen und zusammen mit ihrer Berner Partnerin die verloren geglaubte Partie noch drehen.

Bereits nach den Gruppenspielen schieden Laura Caluori und Elena Steinemann aus, obwohl sie beim 21:18, 21:17 gegen die Niederländerinnen Madelein Meppelink/Sophie van Gestel ihren ersten Sieg auf dieser Stufe feierten. Caluori/Steinemann wurde zum Verhängnis, dass sie von den drei punktgleichen Teams mit je einem Sieg das schlechteste Punkteverhältnis vorwiesen.

Im Turnier der Männer feierten Nico Beeler und Marco Krattiger am zweiten Tag den ersten Sieg eines Schweizer Männerteams. Mit 21:18, 21:16 setzten sie sich gegen die Kanadier Michael Plantinga/Grant O'Gorman durch. Damit winkt Beeler/Krattiger der Einzug in die Sechzehntelfinals.

Mirco Gerson/Michiel Zandbergen und Alexei Strasser/Jonas Kissling verloren dagegen auch ihre zweiten Partien. Um in die K.o.-Phase einzuziehen, sind beide Duos am Freitag in den letzten Gruppenspielen zwingend auf einen Sieg angewiesen.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 6. Juli 2017 13:32
aktualisiert: 6. Juli 2017 20:50