Biel und Tessiner Klubs mit Vorteilen im Kampf um Playoff-Plätze

26. Februar 2019, 23:10 Uhr
Für Arno Del Curto und die ZSC Lions sieht es nach dem 2:1 nach Penaltyschiessen über Langnau wieder etwas besser aus. Der ZSC gewann, obwohl er gegen Langnau vor dem Penaltyschiessen bloss zu 15 Torschüssen gekommen war
Für Arno Del Curto und die ZSC Lions sieht es nach dem 2:1 nach Penaltyschiessen über Langnau wieder etwas besser aus. Der ZSC gewann, obwohl er gegen Langnau vor dem Penaltyschiessen bloss zu 15 Torschüssen gekommen war
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Der Kampf um die Playoff-Plätze in der National League spitzt sich weiter zu. Auch drei Runden vor Qualifikationsschluss buhlen weiterhin acht Klubs um die verbleibenden sechs Plätze in den Playoffs.

Gute Karten im Kampf um einen der sechs begehrten Playoff-Plätze besitzt Biel, das seinen Vorsprung auf den Strich auf fünf Punkte ausbauen konnte. Die Seeländer profitierten beim 5:1-Sieg vor heimischem Anhang gegen Zug vom Umstand, dass die Zentralschweizer bereits als Playoff-Teilnehmer feststehen. Die vom Norweger Dan Tangnes trainierten Zuger stemmten sich nicht mit letzter Vehemenz gegen die erste Saisonniederlage gegen Biel.

Gestiegen sind auch die Aktien der beiden Tessiner Klubs. Der HC Lugano kam auswärts beim Team der Stunde Fribourg-Gottéron zu einem klaren 3:1-Sieg, womit die Tessiner auf Kosten der Freiburger neu einen Playoff-Platz belegen. Die ZSC Lions verhinderten ein Abrutschen unter den Strich in extremis. Das Team von Arno del Curto bezwang die SCL Tigers erst im Penaltyschiessen mit 2:1. Roman Wick und Pius Suter avancierten im Penaltyschiessen zu den ZSC-Siegesschützen.

Einen Platz vor Lugano liegt derweil Kantonsrivale Ambri-Piotta. Nach zwei Niederlagen in Folge kehrten die Leventiner in Lausanne mit 2:1 zum Siegen zurück. Die drittplatzierten Waadtländer, die mit einem Sieg einen grossen Schritt in Richtung Playoffs hätten machen können, mussten sich Ambri trotz 1:0-Führung auch im vierten Saisonvergleich geschlagen geben.

Nur noch minimale Hoffnungen darf sich Genève-Servette machen. Die Genfer blieben bei Leader Bern (3:4) zum siebenten Mal in den letzten neun Runden ohne Punktgewinn, womit der Rückstand auf einen Playoff-Platz auf fünf Zähler angewachsen ist.

Am Tabellenende bestätigte der HC Davos die zuletzt aufsteigende Formkurve. Gegen das Schlusslicht Rapperswil-Jona Lakers feierten die Bündner mit 3:1 den dritten Sieg in Folge - ein Novum für den HCD in dieser Saison.

Bern - Genève-Servette 4:3 (1:1, 1:0, 2:2). Biel - Zug 5:1 (2:0, 2:1, 1:0). Fribourg-Gottéron - Lugano 1:3 (0:1, 0:0, 1:2). Rapperswil-Jona Lakers - Davos 1:3 (1:0, 0:1, 0:2). Lausanne - Ambri-Piotta 1:2 (0:0, 1:1, 0:1). ZSC Lions - SCL Tigers 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 0:0) n.P.

Rangliste: 1. Bern 47/98 (134:87). 2. Zug 47/93 (151:106). 3. Lausanne 47/77 (131:116). 4. Biel 47/76 (143:128). 5. SCL Tigers 47/75 (123:115). 6. Ambri-Piotta 47/73 (128:132). 7. Lugano 47/72 (150:133). 8. ZSC Lions 47/71 (117:122). 9. Fribourg-Gottéron 47/71 (117:116). 10. Genève-Servette 47/66 (127:145). 11. Davos 47/45 (112:160). 12. Rapperswil-Jona Lakers 47/29 (82:155).

Quelle: SDA
veröffentlicht: 26. Februar 2019 22:17
aktualisiert: 26. Februar 2019 23:10