Bosnien-Herzegowina rekurriert gegen Forfait-Niederlage

22. Februar 2018, 10:35 Uhr
Noch ist nicht sicher, ob die Schweizer Handball-Nationalmannschaft - im Bild Luka Maros zwischen zwei Bosniern - zu den WM-Playoffs antreten darf
Noch ist nicht sicher, ob die Schweizer Handball-Nationalmannschaft - im Bild Luka Maros zwischen zwei Bosniern - zu den WM-Playoffs antreten darf
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Bosnien-Herzegowina legt beim europäischen Handball-Verband (EHF) erwartungsgemäss Rekurs gegen die Forfait-Niederlage im WM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz ein.

Die EHF bestätigte am Mittwoch den fristgerechten Eingang der erforderlichen Unterlagen und eröffnete das entsprechende Verfahren.

Letzte Woche hat das EHF-Verbandsgericht in erster Instanz den Protest der Schweiz gutgeheissen. Weil die Bosnier beim 21:15-Sieg in Tuzla einen Spieler (Tomislav Nuic) einsetzten, der nicht auf dem offiziellen Matchblatt aufgeführt war, wurde die Partie als 10:0-Forfaitsieg für die Schweiz gewertet. Mit diesem Entscheid würde statt Bosnien-Herzegowina folglich die SHV-Auswahl im Juni in den WM-Playoffs auf Norwegen treffen.

Ein endgültiges Urteil des Rekursgerichts der EHF ist im März zu erwarten.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 22. Februar 2018 10:14
aktualisiert: 22. Februar 2018 10:35