Constantin verkauft Platz im Tourbillon

14. Oktober 2017, 21:41 Uhr
Christian Constantin dürfte am Sonntag, wenn der FCSG in Sitten gastiert, nicht im Stadion sein. Der gesperrte Präsident des FC Sion hat seinen Platz verkauft.

In einem Communiqué teilte der Walliser Klub mit, ihr Präsident habe seinen Platz für 2000 Franken an den jurassischen CVP-Politiker Pierre Kohler verkauft. Das Geld wird für einen guten Zweck eingesetzt.

Constantin wurde unter der Woche wegen seines tätlichen Angriffs auf TV-Experte Rolf Fringer von der Swiss Football League für 14 Monate aus sämtlichen Stadien verbannt. Es wurde darüber spekuliert, dass sich der Sion-Patron über das Verbot hinwegsetzt. Constantin hatte das Urteil als nicht zulässig bezeichnet und mit «Krieg» gedroht.

Die Attacke im Video: 

Pierre Kohler war von 2009 bis 2015 Stadtpräsident von Delémont. Der Tausendsassa aus dem Jura wurde in der Politik verschiedentlich als Enfant terrible bezeichnet.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 14. Oktober 2017 20:58
aktualisiert: 14. Oktober 2017 21:41