Contini bezwingt den FC Vaduz

Fabienne Engbers, 13. Mai 2017, 22:22 Uhr
Giorgio Contini bricht seine eigene Serie. Nach seinem Wechsel zum FC St.Gallen schlägt er seine Ex-Mannschaft, den FC Vaduz. Nach fünf Heimspielen ohne Sieg ist der FC St.Gallen nun wieder auf Kurs. Der Abstieg ist abgewehrt.

«Ab jetzt zählt nur noch eine Serie und das ist meine eigene», sagte Giorgio Contini am Freitag an der Pressekonferenz. Und seine Serie beginnt mit einem Sieg zuhause. Im zwölften Anlauf erringt der FC St. Gallen den ersten Sieg in einem Super-League-Duell mit Vaduz. Die Ostschweizer gewinnen 2:0 und stellen damit den Ligaerhalt praktisch sicher. Der FC St.Gallen schlägt den FC Vaduz mit 2:0. Haggui verwandelte in der ersten Halbzeit einen Eckball. Barnetta verwertete einen Penalty.

Barnetta findet sein erstes Tor nicht sehr wichtig

Es ist sein erstes Tor seit der Rückkehr zum FC St.Gallen. «Wir sind füreinander gegangen, wir sind auf dem richtigen Weg», sagt Quillo. Über sein erstes Tor ist er offenbar weniger froh als der Rest der FCSG-Community. «Ich bin nicht der, der 20 bis 30 Tore in einer Saison schiesst, von daher war das für mich weniger wichtig», sagt Barnetta.

Bilanz gegen Vaduz sah bis anhin schlecht aus

Seit dem Aufstieg des FC Vaduz im Sommer 2014 haben sich die St. Galler am kleinen Nachbarn ein ums andere Mal die Zähne ausgebissen. Aus elf Spielen holten die Ostschweizer vier Pünktchen durch vier Unentschieden heraus, sieben Mal siegten die Liechtensteiner.

Giorgio Contini, bis vor wenigen Wochen noch im Solde des FCV stehen, scheint als neuer St. Galler Trainer den Schlüssel zur Lösung gefunden zu haben. Der erste Sieg gegen Vaduz ist für die St. Galler zugleich eminent wichtig. Sie haben den Ligaerhalt, der eine Weile gefährdet war, vier Runden vor Schluss der Meisterschaft mit nunmehr elf Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Vaduz praktisch sichergestellt.

Continis Mannschaft benötigte ein wenig Glück. Die 1:0-Führung in der Pause war eher glückhaft, weil Vaduz mehr Spielanteile und die besseren Chancen gehabt hatte. In der zweiten Halbzeit glich sich das Geschehen aus.

Im Liveticker gibt's das Spiel zum Nachlesen.

(sda/red)

Fabienne Engbers
veröffentlicht: 13. Mai 2017 19:48
aktualisiert: 13. Mai 2017 22:22