Die Lions finden wieder den Rank

23. Februar 2019, 06:43 Uhr
Kein alltägliches Bild mehr: Die Zürcher jubeln
Kein alltägliches Bild mehr: Die Zürcher jubeln
© KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Die ZSC Lions erringen im Strichduell mit Lugano einen verdienten 5:0-Heimsieg und überholen die Tessiner in der Tabelle.

Für den Schweizer Meister war es der höchste Sieg seit dem Amtsantritt von Arno Del Curto Mitte Januar. Zwei Powerplay-Tore durch Denis Hollenstein (24.) und Pius Suter (27.) brachten die Zürcher zu Beginn des Mitteldrittels auf die Erfolgsspur. Fabrice Herzog erhöhte noch vor Spielhälfte auf 3:0.

Die einzige heikle Phase des Spiels hatte der ZSC gegen Ende des Mitteldrittel zu überstehen, als Lugano unter anderem mit einem Mann mehr vehement auf das 1:3 drückte. Doch Goalie Niklas Schlegel, der den verletzten Lukas Flüeler im ZSC-Tor hervorragend vertrat, liess sich nicht bezwingen.

Nachdem Luganos Schwede Linus Klasen in der 46. Minute eine weitere Topchance vergab, traf Jérôme Bachofner praktisch im Gegenzug zum 4:0. Danach resignierten die Luganesi, die zuletzt klare Aufwärtstendenz bewiesen hatten und vier von fünf Spielen siegreich gestalten konnten. Im letzten Drittel brachte es das Team von Trainer Greg Ireland gerade einmal auf drei Torschüsse. So kam Schlegel mit 20 Paraden zu seinem dritten Shutout der Saison.

Als Siebter weisen die ZSC Lions nun eine Reserve von zwei Punkten auf das direkt unter dem Strich klassierte Lugano auf.

ZSC Lions - Lugano 5:0 (0:0, 3:0, 2:0)

10'309 Zuschauer. - SR Eichmann/Kaukokari, Obwegeser/Altmann. - Tore: 24. Hollenstein (Ausschluss Chiesa) 1:0. 27. Suter (Noreau, Cervenka/Ausschluss Chorney) 2:0. 30. Herzog 3:0. 46. Bachofner (Miranda) 4:0. 53. Pettersson (Wick) 5:0. - Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Bodenmann) gegen die ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Bodenmann; Hofmann.

ZSC Lions: Schlegel; Klein, Phil Baltisberger; Karrer, Geering; Noreau, Marti; Berni; Pettersson, Cervenka, Wick; Bodenmann, Suter, Hollenstein; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Miranda, Prassl, Bachofner; Ulmann.

Lugano: Merzlikins (ab 41. Müller); Loeffel, Chorney; Ulmer, Wellinger; Chiesa, Riva; Jecker; Bürgler, Lajunen, Klasen; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bertaggia, Morini, Jörg; Fazzini, Romanenghi, Reuille; Walker.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Moore (überzähliger Ausländer), Hinterkircher (überzählig), Backman, Blindenbacher, Flüeler, Nilsson und Sutter, Lugano ohne Vauclair und Cunti (alle verletzt), Ronchetti (überzählig) und Haapala (überzähliger Ausländer). Timeout Lugano (27.).

Quelle: SDA
veröffentlicht: 22. Februar 2019 22:48
aktualisiert: 23. Februar 2019 06:43