ZSC Lions-Lausanne 5:0

Eine gute Reaktion der ZSC Lions

20. September 2019, 22:26 Uhr
Doppeltorschütze Simon Bodenmann (links) darf sich beglückwünschen lassen
Doppeltorschütze Simon Bodenmann (links) darf sich beglückwünschen lassen
© KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Die ZSC Lions korrigieren ihre Auswärtsniederlagen in Zug und Genf mit einem komfortablen 5:0-Sieg über den Titel-«Geheimfavoriten» Lausanne.

Simon Bodenmann steuerte im vierten Meisterschaftsspiel der neuen Saison seine Tore Nummer 3 und 4 zum Sieg des ZSC bei. Goalie Lukas Flüeler benötigte 38 Paraden für seinen 39. Shutout in der obersten Schweizer Spielklasse.

Die Lions sorgten mit einem 4:0 im Mitteldrittel für klare Verhältnisse und feierten den zweiten Erfolg im zweiten Saison-Heimspiel. Mit einem Zwischenspurt zur Spielmitte stellten sie die Weichen auf Sieg. Innerhalb von 251 Sekunden erhöhten Chris Baltisberger, Axel Simic und Bodenmann auf 4:0. Bodenmann stellte dann sechs Sekunden vor Ende des Mitteldrittels gar auf 5:0.

Dabei waren die ZSC Lions zu Beginn der Partie von Lausanne noch komplett dominiert worden. Völlig entgegen dem Spielverlauf hatten die Zürcher in der 10. Minute dennoch das Skore durch Neuzugang Marco Pedretti eröffnet. Von da an nahmen die Gastgeber Fahrt auf.

Lausanne kassierte seine ersten Punktverluste auf fremdem Eis in der laufenden Saison. Für die Waadtländer war es zudem die höchste Niederlage gegen die ZSC Lions seit einem 1:6 vor knapp zwei Jahren im Hallenstadion.

Telegramm

ZSC Lions - Lausanne 5:0 (1:0, 4:0, 0:0)

8015 Zuschauer. - SR Salonen/Müller, Bürgy/Wolf. - Tore: 10. Pedretti (Schäppi) 1:0. 29. Chris Baltisberger (Pettersson, Roe/Ausschluss Grossmann 2:0. 32. Simic 3:0. 33. Bodenmann (Diem) 4:0. 40. (39:54) Bodenmann (Ausschluss Genazzi) 5:0. - Strafen: 6mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Bodenmann, Marti) gegen ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Suter; Emmerton.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Suter, Roe, Wick; Pettersson, Prassl, Chris Baltisberger; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Pedretti, Schäppi, Simic; Sigrist.

Lausanne: Boltshauser; Lindbohm, Frick; Junland, Grossmann; Genazzi, Heldner; Nodari; Bärtschi, Jooris, Kenins; Vermin, Jeffrey, Leone; Moy, Emmerton, Almond; Benjamin Antonietti, Froidevaux, Herren; Traber

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher und Krüger (verletzt), Lausanne ohne Oejdemark (überzähliger Ausländer). - Pfosten: 54. Herren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. September 2019 22:15
aktualisiert: 20. September 2019 22:26