Entscheidung vertagt - Feuz in Kvitfjell Zweiter hinter Paris

2. März 2019, 13:10 Uhr
Mauro Caviezel unterwegs zu seinem zweitbesten Abfahrts-Ergebnis
Mauro Caviezel unterwegs zu seinem zweitbesten Abfahrts-Ergebnis
© KEYSTONE/AP/ALESSANDRO TROVATI
Die Entscheidung um den Abfahrts-Weltcup ist vertagt. Beat Feuz belegt in Kvitfjell hinter Dominik Paris Platz 2, womit er die Wertung noch mit 80 Punkten Vorsprung anführt.

Beat Feuz legte im norwegischen Olympia-Ort von 1994 mit Nummer 5 eine starke Fahrt hin, doch sein grosser Gegner war zwei Nummern später noch etwas besser. Bei der letzten Zwischenzeit lag der Italiener zwar noch drei Zehntel hinter dem Emmentaler, doch dann rauschte der stämmige Südtiroler mit der Top-Geschwindigkeit von 139,5 km/h dem Ziel und dem Sieg entgegen. Feuz wurde im langen Schlusshang mit vergleichsweise bescheidenen 135,9 km/h gestoppt.

Um 25 Hundertstel setzte sich der Südtiroler dank seinem Finish vor Feuz, womit er nicht nur seinen 13. Weltcupsieg errang, sondern auch den Kampf um die kleine Kristallkugel offen hielt. Entschieden wird das Duell am 13. März in der letzten Abfahrt beim Finale in Soldeu in Andorra.

Die grossen Vorteile liegen aber weiterhin bei Titelverteidiger Feuz, der seine imponierende Serie an Podestplätzen weiter ausbaute. In den letzten 12 Abfahrten klassierte er sich 11 Mal auf dem Podium. Beeindruckend fährt derzeit aber auch Paris, der seinen bereits vierten Saisonsieg feierte. Zuvor hatte der 29-Jährige schon die Abfahrten in Bormio und in Kitzbühel sowie den Super-G in Bormio gewonnen. In Are war er zudem Weltmeister im Super-G geworden.

Der Bündner Mauro Caviezel wurde Vierter, womit er sein zweitbestes Abfahrts-Ergebnis realisierte. 25 Hundertstel fehlten ihm auf den drittplatzierten Österreicher Matthias Mayer. Ende November in Beaver Creek war Caviezel beim einzigen Saisonsieg von Feuz Zweiter geworden.

Ein ansprechendes Rennen zeigte zudem der Zürcher Oberländer Gilles Roulin, der es als 14. noch knapp in die Top 15 schaffte. In der Abfahrt war er in diesem Winter einzig in Wengen (10.) besser klassiert. Lars Rösti, der Berner Junioren-Weltmeister in dieser Disziplin, verpasste bei seinem Debüt auf höchster Stufe die ersten Weltcuppunkte als 31. nur knapp.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 2. März 2019 11:14
aktualisiert: 2. März 2019 13:10