Erstes Spiel des FCSG mit Joe Zinnbauer startet um 18.00 Uhr in Bern

Christoph Fust, 19. September 2015, 18:20 Uhr
Erstes Spiel des FCSG mit Trainer Joe Zinnbauer startet heute um 18.00 Uhr.
Erstes Spiel des FCSG mit Trainer Joe Zinnbauer startet heute um 18.00 Uhr.
© Joe Zinnbauer im Training mit dem FCSG Keystone/Gian Ehrenzeller
Im Sechzehntelfinal des Würth Schweizer Cups spielt der FC St.Gallen heute in Bern gegen den FC Breitenrain. Nach seiner Vorstellung am Mittwoch laufen die Grün-Weissen beim Cup-Match das erste Mal unter Neu-Trainer Joe Zinnbauer auf.

Im Alltag ist der FC Breitenrain in der Promotion League nun in der vierten Saison Rivale der FCSG-U21. So wie die Saison bisher verläuft, gibt es erneut einen Konkurrenzkampf im Abstiegskampf zwischen dem Stadtberner Quartierverein und dem "Zwei" des FCSG. Breitenrain trifft als Tabellenletzter auf die Espen und hat diese Saison noch kein Meisterschaftsspiel gewonnen, aber auch erst zweimal verloren. Damit ist die Lage keineswegs hoffnungslos. Tatsächlich täuscht der Tabellenrang. Erst sieben Runden sind gespielt, die um vier Ränge besser klassierten jungen Espen haben zwei Punkte Vorsprung.

Junger Club mit langer Geschichte

Den FC Breitenrain gibt es zwar erst seit 1994. Entstanden ist er aus der Fusion der beiden auf dem Spitalacker beheimateten Quartierclubs FC Zähringia (Gründungsjahr 1907) und FC Minerva (1914). Minervas Fusionspräsident Peter Gilliéron steht heute dem SFV vor. Minerva hatte es früher bis in die 1. Liga geschafft, beim Zusammenschluss spielten aber beide in der 3. Liga - und plagten sich gleichsam mit dem Mangel an Spielfeldern herum. Vor zwei Jahren erhielt der "Spitz", wie der Sportplatz Spitalacker im Quartier genannt wird, einen Kunstrasen, was dem Spielbetrieb eines Clubs mit 25 Mannschaften sehr entgegen kommt.

Ausnahmebewilligung für Cup-Spiel

Etwa 2000 Fans sind beim heutigen Spiel des FCSG gegen den FC Breitenrain zu erwarten. Normalerweise ist bei Spielen im Berner Stadtquartier alles verboten, was Lärm macht. Laut Blick fühlt sich ein Anwohner gestört. Experten der Stadt Bern haben ihm bestätigt: "Signalhörner, Trommeln und Megafone sind ein Problem." Für die Fans aus St.Gallen lockert der FC Breitenrain heute aber sein selbst eingeführtes Lärmverbot mit einer Ausnahmebewilligung. Anpfiff ist heute um 18.00 Uhr.

Christoph Fust
Quelle: red.
veröffentlicht: 19. September 2015 16:30
aktualisiert: 19. September 2015 18:20