Ajeti bleibt in St.Gallen - vorerst

Fabienne Engbers, 21. Juni 2017, 22:08 Uhr
Der FC Basel und der FC St.Gallen sind sich nicht einig geworden in den Verhandlungen um Albian Ajeti. Der Shooting-Star bleibt vorerst beim FC St.Gallen.

«Wir haben die Verhandlungen mit dem FC Basel auf freundlicher Basis abgebrochen», sagt FCSG-Präsident Stefan Hernandez im Interview mit FM1Today. Es heisst, der FC Basel hätte für Ajeti 2,8 Millionen Franken geboten. Das war dem FC St.Gallen offenbar zu wenig.

«Die Basler haben ihre Meinung, wir haben unsere. Leider sind wir uns nicht einig geworden», sagt Stefan Hernandez. Damit ist klar: Bis auf Weiteres bleibt Ajeti, der offenbar wechselwillig war, in St.Gallen. «Der Abbruch heisst allerdings nicht, dass wir die Gespräche nie mehr wieder aufnehmen», sagt Hernandez.

Der FC St.Gallen konnte den 20-Jährigen im Frühjahr für rund eine Million Franken von Augsburg übernehmen. Von einem künftigen Weiterverkauf des Sturmtalents versprach man sich viel Geld.

Vor einigen Tagen kam allerdings heraus: Bei den Vertragsverhandlungen mit Augsburg sollen viele Zugeständnisse gemacht worden sein. Bei einem Transfer müsste der FCSG 20 Prozent der Summe an die Deutschen überweisen, heisst es. Ausserdem wären Ajeti und seine Berater stark am nächsten Wechsel beteiligt. Da wäre von den 2,8 Millionen Franken des FC Basel kaum mehr etwas in der Ostschweiz geblieben.

Fabienne Engbers
Quelle: red.
veröffentlicht: 21. Juni 2017 15:09
aktualisiert: 21. Juni 2017 22:08