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Barnetta beschert dem FCSG drei Punkte

Laurien Gschwend, 4. Mai 2019, 22:16 Uhr
Endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis für den FC St.Gallen! Dank eines Treffers von Tranquillo Barnetta in der 59. Spielminute besiegen die Espen die Zürcher Grasshoppers auswärts 1:0. Für den Abstiegskandidaten GC besteht kaum noch Hoffnung.

Uli Fortes Glaube wird immer stärker auf die Probe gestellt. Vier Runden vor Schluss liegen seine seit Ende November sieglosen Grasshoppers so aussichtslos zurück, dass sie sich wohl nur noch in der Theorie retten können. Neun Punkte beträgt die Differenz zum Barrageplatz, noch bevor Neuchâtel Xamax sein 32. Spiel bestritten hat. «Gewinnt Xamax am Sonntag in Thun, ist es fast nicht mehr möglich», sah Forte nach der Heimniederlage gegen St.Gallen ein. Anders als vor einer Woche, als Marco Djuricin nach dem Remis bei Xamax ein «Das war's» über die Lippen rutschte, übten sich die GC-Spieler diesmal in Durchalteparolen. «Aufgeben kommt nicht in Frage», sagte Bujar Lika. Und Goalie Heinz Lindner versprach: «Wir kämpfen so lange, wie es noch irgendwie möglich ist.»

Barnetta alleiniger Torschütze gegen GC

Den einzigen Treffer der Partie erzielte St.Gallens GC-Experte Tranquillo Barnetta nach einer knappen Stunde. Der 33-jährige Ex-Internationale, der Ende Saison zurücktritt, genoss nach einem verheerenden Ballverlust von Djibril Diani im Spielaufbau alle Freiheiten und konnte nach dem Querpass von Axel Bakayoko unbedrängt einschiessen. «Eine Unkonzentriertheit, die zu einem fatalen Konter führt», nannte es Lindner treffend. Es war Barnettas vierter Treffer gegen die Grasshoppers in dieser Saison. Andere St.Galler Torschützen gab es gegen den designierten Absteiger in dieser Saison nicht.

Barnettas Tor in der 59. Minute im Video:

GC Zürich - FCSG 1879 0:1 Barnetta (59.)

Hier noch die Kiste von Quillo im Video.

Gepostet von FC St.Gallen 1879 am Samstag, 4. Mai 2019

Dass der GC-Trainer, der sich vor dem Spiel noch als Zweck-Optimist gab, eine Viertelstunde vor Schluss den erneut zu wirkungslosen Yoric Ravet für den 18-jährigen Perspektivspieler Amel Rustemoski vom Platz nahm, kann als Zeichen gewertet werden. Als Zeichen dafür, dass sich auch der Trainer nun ernsthaft mit dem Challenge-League-Szenario befasst. Zu fern von der Realität ist der Ligaerhalt, zu aberwitzig erscheint die benötigte Siegesserie in Kombination mit der maximalen Mithilfe von Xamax.

«Sie haben gefightet»

Weil die Grasshoppers in der ersten Halbzeit kaum etwas zuliessen und Julien Ngoy, Aly Mallé und Ravet gute Chancen ausliessen, sprach Forte von einer «bitteren Niederlage». «Gutes Spiel, blöde Niederlage», fasste es Cédric Zesiger zusammen. St.Gallens Trainer Peter Zeidler sprach derweil von einer bestandenen Prüfung: «Es war kein Leckerbissen, aber die Spieler haben das getan, worauf es in so einem Spiel ankommt: Sie haben gefightet.» Dank dem Sieg können die St.Galler fürs erste aufatmen. Zumindest vorübergehend sind sie wieder Fünfte.

(SDA/red.)

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Wird präsentiert von:

Laurien Gschwend
veröffentlicht: 4. Mai 2019 18:39
aktualisiert: 4. Mai 2019 22:16