Ben Khalifa: «Fussball ist eine Religion»

Laurien Gschwend, 27. Oktober 2017, 14:45 Uhr
Diesen Sonntag, 29. Oktober, empfängt der FC St.Gallen um 16 Uhr die Zürcher Grasshoppers (FM1Today tickert live). Vor dem Heimspiel verrät Stürmer Ben Khalifa, welche Ziele er mit den Espen erreichen will.

Nassim Ben Khalifa trifft an diesem Sonntag auf die Mannschaft, bei welcher seine Profi-Karriere begonnen hat: Mit 17 Jahren stand er erstmals für die Profis von GC auf dem Platz. «Ich habe fast keine Bälle berührt, es war aber trotzdem sehr speziell für mich», sagt der Schweizer mit tunesischen Wurzeln im aktuellen FCSG-Magazin. In dem Moment sei sein Traum wahr geworden.

Auf dem Platz aggressiv, daheim ruhig

Ben Khalifas Vater war Trainer - weshalb sich sein Sohn schon früh für Fussball interessierte. «Fussball ist in Tunesien eine Religion. Alle Kinder spielen auf der Strasse.» Während des Spiels sieht sich der Mittelstürmer als Teamplayer, der auch einmal aggressiv werden kann. «Ich liebe Offensiv-Fussball», sagt Nassim Ben Khalifa. Privat mag es der 25-Jährige ruhig - er geniesst es, Zeit zu Hause zu verbringen.

Mit dem FC St.Gallen hat Ben Khalifa einiges vor: «Ich will Maximales erreichen und jedes Spiel gewinnen. Für den Verein und mich selbst möchte ich alles geben.»

«Harte Worte gehören dazu»

Dabei wird der Stürmers unter anderem von Assistenztrainer Markus Hofmann unterstützt. Die grösste Herausforderung in seinem Job? «Mit Menschen verschiedener Nationalitäten klar kommen und den Ansprüchen von 25 Spielern gerecht werden», sagt der Salzburger. Es sei wichtig, mit der Mannschaft so umzugehen, wie man selber behandelt werden möchte. Aber: «Harte Worte gehören dazu», sagt Hofmann.

Was die Zukunft anbelangt, hat der Assistenztrainer ähnliche Ambitionen wie Nassim Ben Khalifa. «Im Verein schlummert ein riesiges Potenzial.»

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Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 27. Oktober 2017 10:30
aktualisiert: 27. Oktober 2017 14:45